SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 41,10 € | 780,88 € |
| 3 | 82,21 € | 739,77 € |
Das Pendelrollenlager 24030 CCK30/C4W33 von SKF (150x225x75 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt hohe Radiallasten bei thermischer Ausdehnung auf.
Das Pendelrollenlager 24030 CCK30/C4W33 verbindet eine kompakte Bauform mit hoher Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Dieses offene Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über zwei Rollenreihen mit gemeinsamer kugeliger Außenringlaufbahn. Dadurch gleicht das Lager Schiefstellungen und Durchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Ausführung mit Stahlblechkäfig ist für einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
Die Bauart kommt vor allem in Lagerungen mit hohen Radiallasten zum Einsatz, bei denen Gehäusedurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten. Durch die winkelbewegliche Ausrichtung der Rollen auf der sphärischen Außenringlaufbahn werden Kantenspannungen vermieden. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über externe Gehäusekonstruktionen. Die integrierte Schmiernut mit drei Schmierbohrungen im Außenring (Merkmal W33) leitet Fett oder Öl direkt in das Innere der Rollenreihen weiter.
Die Kennzeichnung CCK30 steht für eine konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30, die auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- beziehungsweise Abziehhülsen montiert wird. Durch das axiale Aufschieben auf den kegeligen Sitz lässt sich die radiale Restluft präzise einstellen. Die stark vergrößerte Lagerluft C4 gleicht den Luftverlust beim festen Aufpressen sowie die betriebsbedingte thermische Ausdehnung bei hohen Betriebstemperaturen gezielt aus.
Ein zweireihiges Pendelrollenlager mit 150 mm Bohrung, 225 mm Außendurchmesser und 75 mm Breite. Es gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse winkelbeweglich aus. Durch die konische Bohrung und die C4-Lagerluft eignet es sich für schwere Lagerstellen mit thermischer Beanspruchung.
Das Nachsetzzeichen K30 kennzeichnet eine konische Bohrung mit einer Kegelsteigung von 1:30. Im Unterschied zu zylindrischen Bohrungen wird dieses Lager auf kegelige Wellenzapfen oder Spann- und Abziehhülsen montiert. Der Festsitz lässt sich über den axialen Verschiebeweg exakt bestimmen.
Die Lagerluftgruppe C4 liegt deutlich über der Normalluft. Sie gleicht zwei Effekte aus: Einerseits verringert das Aufpressen des konischen Innenrings auf die Welle das Lagerspiel. Andererseits dehnt sich der Innenring bei betriebsbedingter Erwärmung stärker aus als der Außenring.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Sie leitet Schmierstoffe von außen direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das erleichtert das Nachschmieren der offenen Wälzlagerstelle im montierten Zustand.
Dieses Lager kombiniert Maßgenauigkeit nach Normalklasse PN mit erhöhter Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5. Die Anschlussmaße folgen der Standardtoleranz, während Rundlauf und Planlauf engere Grenzwerte einhalten, was einen vibrationsarmen Lauf unterstützt.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Bei offenen Lagern richtet sich die tatsächliche Grenze zusätzlich nach dem gewählten Schmierstoff.
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