FAG
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Das Pendelrollenlager 24188 -B-K30-C3 von FAG bietet mit 440x720x280 mm, konischer Bohrung und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit für anspruchsvolle Großlagerungen.
Das Pendelrollenlager 24188 -B-K30-C3 nimmt hohe radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Dieses offene Wälzlager von FAG besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und eignet sich für anspruchsvolle Großmaschinen in rauen Industrieumgebungen. Mit den Hauptabmessungen 440 mm Bohrung, 720 mm Außendurchmesser und 280 mm Breite deckt das Bauteil Anwendungen ab, bei denen kompaktere Lagerungen an ihre konstruktiven Grenzen stoßen.
Das Pendelrollenlager 24188 -B-K30-C3 eignet sich für industrielle Lagerungen mit ausgeprägt hohen Radialkräften und Stoßbelastungen. Durch die balligen Rollen und die hohlkugelige Außenringlaufbahn kompensiert das Bauteil Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse ohne erhöhte Kantenpressung. Dies schont die Anschlusskonstruktion und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf selbst bei elastischer Durchbiegung langer Wellen unter Last.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30 (K30) erleichtert die Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder mittels passender Spann- und Abziehhülsen. Dabei treiben Monteure den Innenring axial auf, wodurch sich der feste Sitz gezielt herstellen lässt. Die vergrößerte radiale Lagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen im Dauerbetrieb aus. Zudem kompensiert sie die betriebsbedingte Verringerung des Radialspiels, die beim festen Aufpressen des Innenrings auf den Lagersitz unvermeidlich entsteht.
Die Hauptabmessungen betragen 440 mm Innendurchmesser, 720 mm Außendurchmesser und 280 mm Breite. Diese genormten Abmessungen definieren den benötigten Bauraum im Gehäuse und auf der Welle. Bei der Auslegung sind die Anschlussmaße der Anlageschultern sorgfältig zu berücksichtigen.
Das Kürzel K30 kennzeichnet eine konische Innenringbohrung mit einer Steigung von 1:30. Im Gegensatz zu zylindrischen Bohrungen montieren Sie dieses Lager bevorzugt auf kegeligen Wellensitzen oder unter Verwendung von Adapterhülsen. Das Kegelverhältnis bestimmt, wie weit der Innenring axial aufgeschoben werden muss, um den gewünschten Festsitz zu erzielen.
C3 steht für eine größere radiale Lagerluft als in der Normalausführung. Beim Aufpressen des kegeligen Innenrings auf den Lagersitz verringert sich das innere Spiel. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, dass nach der Montage und unter betriebsbedingter Erwärmung noch ausreichend Spielraum für einen zwängungsfreien Rollenlauf verbleibt.
Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bildet den Werkstoff für dieses Lager von FAG. Dieser durchgehärtete Wälzlagerstahl zeichnet sich durch Formstabilität und Belastbarkeit unter schweren Dauerlasten aus. Der Werkstoff bildet die solide Grundlage für den Einsatz in industriellen Großlagerungen.
Als offene Lagerausführung ohne integrierte Dichtungen erfolgt die Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäuse. Je nach Auslegung wird Schmierfett oder Schmieröl verwendet. Externe Gehäusedichtungen dienen dabei dazu, das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern und die Wälzkörper vor Verschleiß zu schützen.
Die Montage erfolgt entweder direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder indirekt mit Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf einer zylindrischen Welle. Das Erreichen der korrekten Passung prüfen Sie über die Messung der Radialluftminderung mit einer Fühlerlehre oder über den axialen Verschiebeweg des Innenrings während des Auftreibens.
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