FAG
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Das Pendelrollenlager 24068 -BEA-XL-K30-MB1-C3 von FAG bietet mit 340 mm Bohrung, kegeligem Sitz und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit für schwere Wellenlagerungen.
Das Pendelrollenlager 24068 -BEA-XL-K30-MB1-C3 ist ein doppelreihiges Wälzlager für hoch belastete Industrieanlagen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt das Bauteil sehr schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte auf. Mit einem Außendurchmesser von 520 mm und einer Breite von 180 mm gleicht die tonnenförmige Rollengeometrie Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Dadurch mindert das Lager innere Kantenpressungen bei Fluchtungsfehlern.
Dieses Großlager kommt im schweren Maschinenbau bei Lagerungen mit hohen Radialkräften und biegeweichen Wellen zum Einsatz. Überall dort, wo starke Belastungen auf Großwellen einwirken und elastische Verformungen unvermeidbar sind, gleicht die winkelbewegliche Bauart Fluchtungsfehler kontinuierlich aus. Die erhöhte Laufgenauigkeit der Klasse P5 unterstützt einen ruhigen Rundlauf bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Durch die offene Bauform lässt sich das Bauteil direkt in vorhandene Schmiersysteme integrieren.
Die Ausführung K30 besitzt eine kegelige Bohrung im Kegelverhältnis 1:30. Das Lager wird entweder direkt auf einem passend konischen Wellenzapfen oder unter Verwendung einer Hülse befestigt. Da das axiale Aufschieben auf den Kegelsitz den Innenring aufweitet, verringert sich die radiale Lagerluft während der Montage. Die vergrößerte Lagerluftgruppe C3 gleicht diesen Luftverlust sowie thermische Ausdehnungen im Betrieb gezielt aus, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 340 mm, einem Außendurchmesser von 520 mm sowie einer Breite von 180 mm ist das Bauteil für schwere Industrieanlagen dimensioniert. Diese Hauptabmessungen sind ausschlaggebend für die Auslegung des Gehäusesitzes und der Wellenpassung im Großmaschinenbau.
Die Kennzeichnung K30 steht für eine konische beziehungsweise kegelige Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:30. Bei dieser Bauform wird die radiale Passung durch das gezielte axiale Auftreiben auf einen Kegelsitz oder eine Montagehülse eingestellt, wodurch sich der Innenring weitet.
C3 kennzeichnet eine über der Normalluft liegende Radialluft. Beim Aufpressen der kegeligen Bohrung verringert sich das innere Lagerspiel messbar. Die größere Ausgangsluft trägt dazu bei, dass nach dem Erreichen des festen Sitzes und bei Erwärmung ausreichend Spielraum für den leichten Lauf bleibt.
Dieses Wälzlager kombiniert die Maßgenauigkeit nach Normalklasse PN mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Dadurch werden Rundlauffehler reduziert, was insbesondere bei großen rotierenden Massen zu vibrationsarmem Verhalten und geringerer thermischer Belastung beiträgt.
Die Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Chromstahl zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit, Verschleißbeständigkeit und Formstabilität unter schweren Belastungen in industriellen Arbeitsumgebungen aus.
Die balligen Rollen laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn. Bei Fluchtungsfehlern zwischen Gehäuse und Welle oder bei Wellendurchbiegungen schwenkt das innere Bauteilpaket im Außenring stufenlos mit, ohne dass Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
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