FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 42,09 € | 799,78 € |
| 3 | 84,18 € | 757,69 € |
Das FAG Pendelrollenlager 23132 -E1A-XL-M-C4 (160x270x86 mm) nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler über seine tonnenförmigen Rollen aus.
Das Pendelrollenlager 23132 -E1A-XL-M-C4 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Konstruktion besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und verbindet einen massiven Messingkäfig mit einer stark vergrößerten radialen Lagerluft. Durch den hohlkugeligen Außenring gleicht die Baueinheit Winkelfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Als offenes Lager ausgelegt, lässt sich das Bauteil gezielt in bestehende Schmiersysteme einbinden.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig bei Lagerungen mit hohen Radialkräften und beidseitig wirkenden Axialkräften zum Einsatz. Treten während des Betriebs Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring auf, kompensieren die winkelbeweglichen Rollen diese Versätze direkt in der Laufbahn. Der solide Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei Vibrationen und stoßartigen Lastspitzen präzise auf der Spur.
Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 bietet Raum für thermische Ausdehnungen bei starker Betriebserwärmung oder festen Passungssitzen auf der Welle. Dadurch bleibt das Lagerspiel erhalten, ohne dass es zu Verspannungen kommt. Für die Wartung verfügt der Außenring über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Dies erlaubt das direkte Nachschmieren von Schmierstoff in das Wälzkörperinnere, während der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad breite Betriebsbedingungen abdeckt.
Als offenes, zweireihiges Wälzlager aus 100Cr6-Stahl kombiniert diese Ausführung von FAG einen stabilen Messingkäfig mit der vergrößerten Radiallagerluft C4. Die Bauform gleicht Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus und eignet sich speziell für schwere Radial- und kombinierte Axialbelastungen.
Die Hauptabmessungen betragen 160 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 270 mm für den Außendurchmesser sowie 86 mm in der Baubreite. Das Bauteil ist nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt und entspricht den üblichen Normmaßen für diese Baureihe.
Die Lagerluftklasse C4 liegt über dem Standardbereich sowie über C3. Sie dient dazu, ein Einengen des Lagerspiels durch feste Passungen oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring abzufangen. So bleibt die Drehbewegung auch bei betriebsbedingter Erwärmung frei von inneren Verspannungen.
Der Messingkäfig trennt und führt die tonnenförmigen Wälzkörper in den Laufbahnen. Gegenüber Blechkäfigen zeichnet sich Messing durch eine hohe Festigkeit bei Schwingungen, Stößen und hohen Beschleunigungskräften aus. Zudem zeigt der Werkstoff günstige Notlaufeigenschaften bei kurzzeitigen Schmiermittelengpässen.
Über eine am Außenring eingearbeitete Schmiernut mit Schmierbohrungen lässt sich Schmierstoff direkt in die Lagerebene pressen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbauort externe Gehäusedichtungen, um das Schmiermittel zu halten und Verunreinigungen fernzuhalten.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Dieser Arbeitsbereich resultiert aus der thermischen Stabilisierung des Wälzlagerstahls sowie der Eignung des Messingkäfigs. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch der verwendete Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
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