SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 85,01 € | 1.615,26 € |
| 3 | 170,03 € | 1.530,24 € |
Das SKF Pendelrollenlager 23960 CCK/C4W33 (300x420x90 mm) kombiniert eine konische Bohrung mit C4-Lagerluft und W33-Schmiernut für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23960 CCK/C4W33 von SKF ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für schwere industrielle Lagerstellen. Mit den Hauptabmessungen 300 mm Bohrung, 420 mm Außendurchmesser und 90 mm Breite gleicht die zweireihige Tonnenrollen-Geometrie Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb aus. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Für den Werkstatteinsatz und industrielle Serienbedarfe bietet diese Ausführung mit Stahlblechkäfig eine solide mechanische Basis bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Dieses Wälzlager eignet sich vorrangig für hoch belastete Lagerstellen, bei denen hohe Radialkräfte auf große Wellendurchmesser wirken. Durch die sphärische Außenringlaufbahn nimmt das Lager Schiefstellungen der Welle auf, was unzulässige Kantenspannungen verringern soll. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenführungen mit kombinierten Belastungen. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt sich das Schmiermittel exakt auf das jeweilige Betriebsumfeld abstimmen.
Das Nachsetzzeichen CCK kennzeichnet eine konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen. Das Kürzel C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Sie bietet ausreichend Spielraum bei starker betrieblicher Erwärmung oder festem Presssitz des Innenrings. Die Kennzeichnung W33 weist auf eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen im Außenring hin. Sie leitet Schmierstoff direkt in das Innere der Wälzkörperreihen.
Mit 300 mm Innendurchmesser, 420 mm Außendurchmesser und 90 mm Breite entspricht das Wälzlager standardisierten Hauptabmessungen. Der Innenring ist mit einer konischen Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt. Als Werkstoff dient Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) entsprechend der Norm-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Als Einstufung C4 liegt das radiale Lagerspiel über dem normalen Standard sowie über der Klasse C3. Beim Aufpressen der konischen Bohrung dehnt sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die erweiterte C4-Luft fängt diese Luftminderung und betriebliche Wärmedehnungen bei bis zu +200 Grad auf.
Eine umlaufende Schmiernut an der Außenseite samt radialen Schmierbohrungen definiert das Merkmal W33. Schmierstoffe gelangen dadurch direkt zwischen die beiden Rollenreihen in die belastete Zone. Das vereinfacht das regelmäßige Nachschmieren im Betrieb und unterstützt eine kontinuierliche Versorgung der Laufflächen.
Ein Lager mit kegeliger Bohrung (Kegel 1:12) wird auf einen passenden Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse montiert. Der Festsitz entsteht durch das axiale Verschieben des Innenrings. Dabei messen Instandhalter die einhergehende Radialluftminderung mit einer Fühlerlehre, um den korrekten Sitz und das verbleibende Betriebsspiel exakt zu bestimmen.
Zwischen -30 und +200 Grad liegt der zulässige Temperatureinsatz für dieses Wälzlager. Ohne schleifende Dichtelemente und mit temperaturbeständigem Stahlblechkäfig bestimmt das gewählte Schmiermittel die thermische Grenze im Betrieb. Das System erfordert eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Verunreinigungen.
Verbaut ist ein widerstandsfähiger Stahlblechkäfig, der die Rollensätze präzise auf Abstand hält und führt. Durch die Ausführung aus Stahlblech bleibt das Bauteilgewicht moderat, während zugleich mechanische Stöße absorbiert werden. Der Käfig bleibt über die gesamte Temperaturspanne von -30 bis +200 Grad formstabil.
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