FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,71 € | 203,41 € |
| 5 | 21,41 € | 192,71 € |
Das FAG Pendelrollenlager 22218 -E1A-XL-K-M-C3 nimmt bei den Maßen 90x160x40 mm hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler der Welle eigenständig aus.
Dieses zweireihige Wälzlager von FAG eignet sich für anspruchsvolle Lagerstellen im Maschinenbau und in der Antriebstechnik. Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Baubreite von 40 mm gleicht die tonnenförmige Rollengeometrie statische wie dynamische Winkelfehler der Welle selbsttätig aus. Die offene Konstruktion aus Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring, was die gezielte Nachschmierung im laufenden Betrieb erleichtert.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerung vor allem in schweren Industrieantrieben, bei denen hohe Radialkräfte und Biegemomente auf die rotierende Welle einwirken. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings toleriert das System Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im regulären Betrieb. Der massive Messingkäfig führt die Rollen auch bei starken Beschleunigungen oder Vibrationen geführt in Position. Dank der Auslegung für Temperaturen von -30 bis +200 Grad bleibt das Bauteil unter wechselnden thermischen Lasten einsatzfähig.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Innenbohrung im Verhältnis 1:12, die eine direkte Montage auf Kegelwellen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen ermöglicht. Dadurch lässt sich der Festsitz exakt über den axialen Verschiebeweg bestimmen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht die unvermeidliche Radialluftminderung beim Aufpressen des Innenrings gezielt aus. Zudem beugt das erweiterte Betriebsspiel einem Verspannen der Wälzkörper vor, wenn im Arbeitsprozess Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Gesamtbreite von 40 mm. Diese Hauptabmessungen entsprechen der genormten Baureihe 22218. Vor dem Einbau sollten Konstrukteure den vorhandenen Einbauraum an Welle und Gehäuse auf diese Werte abgleichen.
Das Kurzzeichen K weist auf eine konische Bohrung mit dem genormten Kegel 1:12 hin. Der Innenring verjüngt sich entlang der Lagerbreite gleichmäßig. Diese Bauform erlaubt die Befestigung auf konischen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf glatten Wellen, was Demontage und Nachstellarbeiten erleichtert.
Das Zeichen C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radiallagerluft. Beim Aufschieben des konischen Innenrings auf den Lagersitz dehnt sich dieser auf, wodurch sich das Lagerspiel verringert. Die C3-Luft trägt dazu bei, dass nach der Montage und unter betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Spiel für einen leichten Lauf verbleibt.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf einen massiven Messingkäfig zur Rollenführung. Der Werkstoff Messing eignet sich für hohe mechanische Schockbelastungen, starke Schwingungen und Drehbeschleunigungen. Zudem zeichnet sich das Material durch gute Notlaufeigenschaften und hohe mechanische Festigkeit im industriellen Dauerbetrieb aus.
Da dieses Pendelrollenlager eine offene Bauform ohne integrierte Dichtungen aufweist, erfolgt die Schmierung extern über Gehäusekammern. Eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring leitet frisches Schmiermittel direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen muss konstruktiv über das umgebende Lagergehäuse gelöst werden.
Das Bauteil ist für einen Einsatz im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der standardmäßige Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Messingkäfig sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Das eingesetzte Schmierfett oder Schmieröl sollte stets passend zu der anfallenden Betriebstemperatur der Lagerstelle gewählt werden.
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