FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,69 € | 146,14 € |
| 20 | 15,38 € | 138,45 € |
Das Pendelrollenlager 21314 -E1-K von FAG Wälzlager bietet mit 70x150x35 mm und konischer Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Beim Pendelrollenlager 21314 -E1-K handelt es sich um ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zweireihigem Rollensatz und normaler Radiallagerluft. Das Lager nimmt sehr schwere Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Ausführung mit Stahlblechkäfig und Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring unterstützt eine gezielte Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform bevorzugt in schweren Konstruktionen, bei denen elastische Durchbiegungen der Welle oder Gehäuseversatz auftreten können. Das Pendelrollenlager 21314 -E1-K deckt einen breiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Typische Einsatzfelder finden sich bei Anwendungen mit hohen kombinierten Belastungen und stoßartigen Radialkräften. Die offene Bauform ermöglicht den Betrieb sowohl mit Schmierfett als auch mit Schmieröl, angepasst an das jeweilige Gehäusesystem.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Form erlaubt die direkte Montage auf einen konischen Wellenzapfen oder die Befestigung auf zylindrischen Wellen mittels passender Spann- oder Abziehhülse. Bei der Installation lässt sich das Betriebsspiel über das axiale Verschieben des Innenrings exakt einstellen. Für eine fachgerechte Wartung leiten die integrierte Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring frischen Schmierstoff ohne Umwege zwischen die beiden Rollenreihen.
Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Baubreite von 35 mm entspricht das Lager den genormten Maßen. Gefertigt nach Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 passt das Bauteil präzise in abgestimmte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Das Zeichen K verweist auf eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Im Gegensatz zu Lagern mit zylindrischem Sitz montieren Anwender diese Variante häufig zusammen mit einer Spann- oder Abziehhülse. Dies erleichtert den festen Sitz auf glatten Wellen und vereinfacht die Demontage im Servicefall.
Der Außenring verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen. Über diese Vorrichtung gelangt Schmierfett oder Schmieröl durch das Lagergehäuse direkt in das Innere des Lagers. Das Schmiermittel verteilt sich dadurch gleichmäßig auf beide Rollenreihen und den geführten Stahlblechkäfig.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben. Diese Konstruktion eignet sich für Baugruppen, bei denen das umgebende Lagergehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernimmt. Zudem erlaubt die offene Ausführung eine freie Wahl des Schmierstoffs sowie dessen ungehinderten Austausch bei Wartungsintervallen.
Dank der Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs liegt der zulässige Betriebsbereich zwischen -30 und +200 Grad. Das Lager eignet sich damit für Anwendungen mit erhöhten Betriebstemperaturen, sofern das verwendete Schmiermittel für diese thermischen Bedingungen ausgelegt ist.
Die normale Lagerluft (CN) entspricht dem herkömmlichen radialen Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Beim Aufschieben des Innenrings mit konischer Bohrung verringert sich dieses Spiel. Bei fachgerechter Montage stellt sich so das für den regulären Lauf erforderliche Betriebsspiel ein.
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