FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,34 € | 215,37 € |
| 5 | 22,68 € | 204,03 € |
Das Pendelrollenlager 22314 -E1-XL-T41A von FAG bietet mit den Maßen 70x150x51 mm hohe Belastbarkeit für schwingende Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22314 -E1-XL-T41A ist ein offenes Wälzlager für schwere radiale und kombinierte Lasten. Es verfügt über eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 51 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, arbeitet dieses Lager in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Die Bauform gleicht Fluchtungsfehler aus und bleibt selbst bei Wellendurchbiegungen funktionsfähig.
Diese Sonderausführung ist auf schwingende Beanspruchung und den Einsatz in Schwingsieben ausgelegt. Starke Radialbeschleunigungen und dynamische Schwingungen stellen hohe Anforderungen an rotierende Bauteile. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei kontinuierlichen Vibrationen präzise. Eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erlaubt das Nachschmieren im eingebauten Zustand, was Stillstandszeiten bei der Instandhaltung reduziert.
Die stark erhöhte Radiallagerluft schafft gezielten Spielraum zwischen den Rollen und Laufbahnen. Bei schwingenden Maschinen entsteht durch dynamische Kräfte oft zusätzliche Wärme, die zu einer thermischen Ausdehnung der Ringe führt. Ein größeres Radialspiel wirkt einem Verspannen des Lagers im laufenden Betrieb entgegen. Beachten Sie bei der Konstruktion zudem die offene Bauform, die eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel erfordert.
Dieses Wälzlager mit tonnenförmigen Rollen ist für hohe radiale und axiale Belastungen ausgelegt. Es besitzt eine 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 51 mm Breite. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht es Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Die T41A-Spezifikation kennzeichnet eine Sonderausführung für Schwingmaschinen wie Schwingsiebe.
Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring dient der gleichmäßigen Schmierstoffzufuhr direkt in das Innere des Wälzlagers. Über entsprechende Gehäusebohrungen lässt sich frisches Schmiermittel zuführen, ohne das Lager zu demontieren. Bei offenen Lagern unter schwingender Belastung unterstützt diese Nachschmiermöglichkeit den tragfähigen Schmierfilm und erleichtert die regelmäßige Instandhaltung.
Die stark erhöhte Radiallagerluft kompensiert die thermische Ausdehnung der Lagerringe im laufenden Betrieb. Durch Schwingungen und hohe Wechselkräfte erwärmt sich der Innenring oft schneller als das Gehäuse. Ein vergrößertes Lagerspiel wirkt einem Klemmen der Rollen entgegen und ermöglicht den zuverlässigen Lauf bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und widersteht starken Beschleunigungskräften. In Schwingsieben wirken permanente radiale Wechselkräfte auf die Rollenführung. Der Käfig aus Stahlblech zeichnet sich durch geringe Eigenmasse sowie hohe Formstabilität aus, wodurch er den dynamischen Beanspruchungen und Vibrationen im Dauerbetrieb standhält.
Da das Lager werkseitig über keine integrierten Dichtungen verfügt, muss die Abdichtung über das umgebende Lagergehäuse erfolgen. Je nach Einsatzumgebung kommen Labyrinthdichtungen, Filzstreifen oder Radial-Wellendichtringe zum Einsatz. Eine sorgfältige Gehäuseabdichtung schützt vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit und hält das Schmiermittel im Lagerinneren.
Diese Angabe definiert die normale Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit von Industriewälzlagern. Bohrungs-, Außen- und Breitenmaße liegen innerhalb der genormten Normaltoleranzen nach internationalen Vorgaben. Für Schwingmaschinenanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine verlässliche Passgenauigkeit bei gleichzeitig wirtschaftlicher Fertigung für Standard-Wellen und Gehäusepassungen.
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