SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,33 € | 196,32 € |
| 5 | 20,66 € | 185,99 € |
Das Pendelrollenlager 22219 E von SKF bietet mit den Maßen 95x170x43 mm und Laufgenauigkeit P5 zuverlässigen Ausgleich von Wellendurchbiegungen.
Mit dem Pendelrollenlager 22219 E von SKF erhalten Anwender ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die Explorer-Ausführung basiert auf Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Die Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler sowie statische oder dynamische Wellendurchbiegungen selbsttätig aus. Als offene Bauform ohne schleifende Dichtungen lässt sich das Lager flexibel in ein externes Schmiersystem einbinden.
Dieses Wälzlager nimmt hohe Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem bei Lagerstellen mit Neigung zu Fluchtungsfehlern oder Durchbiegungen elastischer Wellen. Durch die sphärische Außenringlaufbahn stellt sich der Rollensatz winkelbeweglich ein, wodurch Kantenspannungen vermieden werden. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei wechselnden Beanspruchungen sicher auf den Laufbahnen.
Der Außenring verfügt über eine werkseitige Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen. Dies erleichtert die regelmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb, da das Schmiermittel ohne Umwege zwischen die Rollenreihen gelangt. Die Kombination aus normaler Maßgenauigkeit PN und eingeengter Laufgenauigkeit P5 begünstigt einen ruhigen, vibrationsarmen Rundlauf. Da es sich um ein offenes Lager mit normaler Radiallagerluft handelt, stimmen Anwender Dichtkonzept und Schmierstoffart auf das Gehäuse ab.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 43 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Dies ermöglicht den direkten Austausch maßgleicher Bauteile in vorhandenen Gehäusen und Wellensitzen bei anstehenden Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten.
Über die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring gelangt frischer Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das vereinfacht das Nachschmieren in geschlossenen Gehäusen, unterstützt eine gleichmäßige Verteilung von Fett oder Schmieröl und trägt zu stabilen Betriebstemperaturen bei.
Bei dieser Ausführung liegen die Anschlussmaße wie Bohrung und Außendurchmesser in der normalen Toleranzklasse PN. Die Laufgenauigkeit ist in der präziseren Klasse P5 ausgeführt. Dies verringert den radialen Rundlauffehler im Betrieb und unterstützt ein vibrationsarmes Drehverhalten der Welle.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, behält das Bauteil in dieser Spanne seine Formstabilität. Der im Gehäuse eingesetzte Schmierstoff muss auf diesen thermischen Bereich abgestimmt sein.
Ohne integrierte Dichtscheiben ist diese Bauform für Lagerstellen ausgelegt, die über das Gehäuse extern abgedichtet oder an eine Ölumlaufschmierung angebunden sind. Das offene Design begünstigt die Zirkulation des Schmiermittels und ermöglicht eine einfache Sichtprüfung des Rollensatzes bei Kontrollarbeiten.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das radiale Bewegungsspiel des Rollensatzes vor dem Einbau. Sie ist dafür ausgelegt, nach dem Aufpressen auf den Wellensitz sowie unter betriebsbedingter Erwärmung das für den sicheren Betrieb erforderliche radiale Restspiel bereitzustellen.
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