FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 38,09 € | 723,64 € |
| 3 | 76,17 € | 685,56 € |
Das Pendelrollenlager 22326 -E1A-XL-K-M-C3 von FAG bietet mit 130 mm konischer Bohrung und Messingkäfig hohe Tragfähigkeit für schwere radiale Lasten.
Dieses zweireihige Pendelrollenlager 22326 -E1A-XL-K-M-C3 eignet sich für anspruchsvolle Lagerstellen mit kombinierten Beanspruchungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt das Lager über eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 sowie einen massiven Messingkäfig. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die offene Konstruktion ermöglicht eine gezielte Schmiermittelzufuhr über die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen im Außenring.
Das Lager ist für Anwendungen konzipiert, bei denen hohe Radialkräfte auf rotierende Achsen wirken und fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder elastische Wellenverformungen auftreten. In solchen Umgebungen sorgt die Pendelbauform für eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Wälzkörper. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad arbeitet die Lagerung auch unter anspruchsvollen thermischen Bedingungen stabil.
Die konische Bohrung mit dem Kennbuchstaben K erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mittels Adapterhülsen. Bei diesem Verfahren lässt sich die radiale Restlagerluft über das axiale Aufschieben präzise justieren. Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normausführung vergrößerte Radiallagerluft. Dieser konstruktive Freiraum kompensiert die betriebsbedingte Ausdehnung von Welle und Innenring bei Wärmeeintrag, ohne dass es zu einer schädlichen Verspannung des Rollensatzes kommt.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm und eine Gesamtbreite von 93 mm auf. Die Bohrung ist kegelig mit einem Kegelverhältnis von 1:12 ausgeführt. Es entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf die kegelige Bohrung des Innenrings mit einer Steigung von 1:12. Diese Bauform dient der einfachen Befestigung auf einem kegeligen Wellenzapfen oder in Kombination mit Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen, wobei der Festsitz über das Aufschieben reguliert wird.
Die Bezeichnung C3 gibt eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung an. Sie bietet Sicherheitsreserven gegen ein Klemmen der Wälzkörper, wenn im laufenden Betrieb erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder die Passung beim Aufpressen das Lagerspiel spürbar verringert.
Der mit dem Buchstaben M bezeichnete Messingkäfig führt die tonnenförmigen Rollenkörper auch unter rauen Umgebungsbedingungen spursicher. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Gleiteigenschaften und eine ausgeprägte Beständigkeit gegenüber Schockbelastungen oder starken Beschleunigungskräften aus, was die mechanische Belastbarkeit des Gesamtsystems unterstützt.
Zur Schmierung besitzt das Pendelrollenlager eine eingearbeitete Umfangsnut mit radialen Schmierbohrungen im Außenring. Über diese Kanäle lässt sich Schmierfett oder Schmieröl während der Wartungsintervalle direkt und gleichmäßig zwischen die beiden Rollenreihen einbringen, was die Reibung mindert und Feststoffabrieb vorbeugt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad freigegeben. Der formstabile Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der massive Messingkäfig behalten über dieses breite Temperaturspektrum ihre mechanischen Festigkeitseigenschaften, sofern der eingesetzte Schmierstoff für die jeweiligen Grenztemperaturen ausgelegt ist.
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