SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Pendelrollenlager 23172 CCK/C3W33 von SKF bietet mit 360x600x192 mm, konischer Bohrung und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit für schwere Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23172 CCK/C3W33 ist ein offenes Wälzlager von SKF, das für hohe Radiallasten und zusätzliche Axialkräfte ausgelegt ist. Bei Abmessungen von 360 mm Bohrung, 600 mm Außendurchmesser und 192 mm Breite gleicht das Lager Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig eignet sich die Ausführung für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Die Toleranzen entsprechen der Standardklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Konstruktiv nimmt das Pendelrollenlager hohe kombinierte Radial- und Axialbelastungen auf, wie sie bei schweren Maschinenlagerungen auftreten. Durch die balligen Rollen und die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb dynamisch aus. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring (Kürzel W33) erleichtert das Nachschmieren im Gehäuse.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erlaubt eine Montage auf kegeligem Wellensitz oder mit Spann- und Abziehhülsen. Beim Aufpressen weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das radiale Lagerspiel messbar verringert. Die vergrößerte Lagerluft C3 bietet hierfür den notwendigen Ausgleich. Zudem dient das vergrößerte Spiel dem Ausgleich betriebsbedingter Temperaturunterschiede zwischen den Lagerringen.
Kennzeichnend für diese Ausführung sind die konische Bohrung im Verhältnis 1:12, die vergrößerte Lagerluft C3 sowie die W33-Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring. Mit 360 mm Bohrung, 600 mm Außendurchmesser und 192 mm Breite gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler der Welle im Betrieb eigenständig aus.
Die Kennzeichnung steht für eine ringförmige Schmiernut mit Bohrungen im Außenring. Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die Rollensätze in das Lagerinnere. Dies vereinfacht die regelmäßige Wartung und Nachschmierung im Gehäuse, da der Schmierstoff zentral zugeführt wird und die Reibung an den Wälzkörpern mindert.
C3 gleicht als vergrößerte Radiallagerluft das reduzierte Betriebsspiel aus, das beim Aufpressen des konischen Innenrings auf Welle oder Hülse entsteht. Die zusätzliche Lagerluft mindert das Risiko thermischer oder mechanischer Verspannungen während des Betriebs.
Die konische Innenform mit dem Kennbuchstaben K ermöglicht das kontrollierte Einstellen der radialen Lagerluft während der Montage. In Verbindung mit Spannhülsen oder auf kegeligen Wellensitzen lässt sich das Bauteil präzise axial fixieren und bei Instandhaltungsmaßnahmen gezielt demontieren.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Festigkeit. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff erforderlich, dessen Viskosität für die jeweilige Einsatztemperatur ausgelegt ist.
Gefertigt ist die Ausführung nach der Toleranzklasse P0 bzw. PN, entsprechend ABEC 1. Diese Standardklasse erfüllt die Anforderungen des Maschinenbaus an Maß- und Rundlaufgenauigkeit bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit für radiale und axiale Belastungen.
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