KOYO
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Das Pendelrollenlager 22205 RZW33 von JTEKT-KOYO bietet mit 25x52x18 mm hohe radiale Tragfähigkeit und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22205 RZW33 von JTEKT-KOYO ist ein zweireihiges Rollenlager für anspruchsvolle mechanische Lagerungen. Mit den Hauptabmessungen 25 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite nimmt das Bauteil vorwiegend hohe radiale Kräfte auf. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring stellt sich das Wälzlager eigenständig auf Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen ein. Die Ausführung als offenes Lager besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Dieses Pendelrollenlager dient vor allem Konstruktionen, bei denen Wellen unter Belastung elastisch durchbiegen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen vorliegen. Typische Einsatzbereiche sind industrielle Wellenlagerungen mit hohen Radialkräften. Der Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen auch bei wechselnden Drehzahlen geführt in Position. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über ein externes Schmiersystem oder eine Ölbadschmierung.
Das Kennzeichen W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Diese Konstruktion erleichtert die Nachschmierung im Gehäuse erheblich: Frisches Schmiermittel gelangt direkt zwischen die Rollenreihen an die Laufflächen. Bei der Konstruktion der Lagerstelle sollten passende Schmierkanäle im Gehäuse vorgesehen werden. Da dieses Lager mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 gefertigt wird, eignet es sich für reguläre Passungsverhältnisse ohne thermische Extrembelastungen.
Eine hohlkugelige Außenringlaufbahn ermöglicht den selbsttätigen Ausgleich von Winkelfehlern und Durchbiegungen der Welle. Mit zwei Reihen symmetrischer Tonnenrollen nimmt das Bauteil hohe Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Ein Stahlblechkäfig hält die Rollenkörper auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.
Die Hauptabmessungen betragen 25 mm Innendurchmesser, 52 mm Außendurchmesser und 18 mm Baubreite. Durch diese standardisierten Maße passt das Lager in entsprechende Gehäuseeinheiten und auf passende Wellensitze. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 nach gängigen Vorgaben.
Die Nachsetzbezeichnung W33 steht für eine Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring. Dieses Merkmal ermöglicht eine direkte Zuführung von Schmierstoff von außen durch das Lagergehäuse direkt in das Innere der Wälzkörperreihen. Dadurch verteilt sich das Schmiermittel gleichmäßig an den Kontaktzonen, was den Verschleiß im laufenden Betrieb mindert.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad für die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält der Werkstoff seine Maßstabilität und Härte. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass das Schmierfett oder Schmieröl für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Ein offenes Lager besitzt keine integrierten Schleifdichtungen oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Diese Bauform bietet einen geringeren Drehwiderstand und eignet sich für geschlossene Gehäusekonstruktionen mit externer Abdichtung. Die Schmierung erfolgt über das umliegende Schmieröl oder Schmierbohrungen im Gehäuse, wodurch sich Schmierstoff austauschen lässt.
Die normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse noch ausreichend Betriebsspiel verbleibt. Bei Standardpassungen und moderaten Betriebstemperaturen unterstützt diese Radialluft den regulären Betrieb.