STC-Steyr
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Das Pendelrollenlager 23284 CA.K.C3.W33 von STC-Steyr bietet mit 420x760x272 mm hohe Tragfähigkeit für schwere radiale und axiale Lasten im Großmaschinenbau.
Das Pendelrollenlager 23284 CA.K.C3.W33 ist ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht diese Bauart Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. STC-Steyr fertigt das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit einer Bohrung von 420 mm, einem Außendurchmesser von 760 mm und einer Breite von 272 mm nimmt diese Ausführung hohe Kräfte auf.
Dieses Großlager kommt vorwiegend in Industrieantrieben und schweren Maschinen zum Einsatz, an denen hohe radiale Kräfte sowie beidseitige axiale Führungsbelastungen auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in schwer beanspruchten Industriegetrieben sowie Lagerungen mit kombinierten Lasten. Da es als offenes Lager ausgeführt ist, lässt es sich direkt in bestehende Schmiersysteme einbinden. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring unterstützt eine gleichmäßige Zufuhr von Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen.
Die Ausführung mit konischer Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen sowie mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen. Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser vergrößerte Spielraum ist vorteilhaft, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen zu einer Ausdehnung des Innenrings führen. Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper bei hohen dynamischen Beanspruchungen. Das Bauteil deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.
Mit einem Innendurchmesser von 420 mm, einem Außendurchmesser von 760 mm und einer Breite von 272 mm ist dieses Pendelrollenlager für schwere Industrieanlagen ausgelegt. Es wird von STC-Steyr aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt und entspricht der genormten Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Bauform ermöglicht die Befestigung auf kegelig geschliffenen Wellenzapfen oder die Verwendung passender Spann- und Abziehhülsen. Durch den axialen Verschiebeweg beim Einbau lässt sich das radiale Betriebsspiel präzise justieren.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Beim Aufpressen des konischen Innenrings verringert sich dieses radiale Spiel. Zudem dehnt sich der Werkstoff bei thermischer Belastung im Betrieb aus. Das C3-Radialspiel wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut sowie Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Über diese Kanäle lässt sich Schmierstoff von außen direkt in das Innere der Wälzkörperlaufbahnen einspeisen. Dies vereinfacht die regelmäßige Nachschmierung und unterstützt eine gleichmäßige Verteilung des Schmierstoffs im Betrieb.
Die Führung der Wälzkörper übernimmt in dieser Ausführung ein massiver Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften und Schwingungsbeständigkeit aus. Dadurch eignet sich dieser Käfigtyp besonders für schwere Antriebe, bei denen Stoßbelastungen oder Schwingungen auf das Wälzlager wirken.
Der zulässige Betriebsbereich dieses Modells liegt zwischen -20 und +120 Grad. Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält innerhalb dieser Grenzwerte seine Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs und der Gehäuseabdichtung sollte darauf geachtet werden, dass diese Komponenten den gleichen thermischen Anforderungen der Anwendung entsprechen.