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Das Pendelrollenlager 24128 -CE-K30-W33 von NKE Steyr bietet mit den Maßen 140x225x85 mm und konischer Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit für schwere Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 24128 -CE-K30-W33 von NKE Steyr nimmt als zweireihiges Wälzlager hohe Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das offene Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und verfügt über einen Stahlblechkäfig. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad deckt diese Ausführung weite Einsatzbereiche im schweren Maschinenbau ab.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vorrangig für schwere Lasten, bei denen Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Industriegetrieben sowie in schweren Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus. Das offene Wälzlager benötigt eine externe Gehäuseabdichtung und eignet sich für geschmierte Systeme. Durch die Standardtoleranz P0/PN (ABEC 1) fügt sich das Bauteil in genormte Gehäusepassungen ein.
Das Nachsetzzeichen K30 kennzeichnet eine konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30, die direkt auf kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe passender Spann- oder Abziehhülsen montiert wird. Bei der Montage stellen Anwender das verbleibende Betriebsspiel über den Verschiebeweg des Innenrings ein. Das Kennzeichen W33 verweist auf die integrierte Schmiernut mit Bohrungen am Außenring. Dieses Merkmal leitet Schmierfett oder Schmieröl gleichmäßig zwischen die beiden Rollenreihen und erleichtert die Nachschmierung im Betrieb.
Die Hauptabmessungen umfassen 140 mm Bohrungsdurchmesser, 225 mm Außendurchmesser sowie 85 mm Baubreite. Diese Maße entsprechen den genormten Werten der Baureihe 24128. Bei einer Montage auf Spannhülse bestimmt die Hülse den tatsächlich nutzbaren Wellendurchmesser.
Die Kennzeichnung K30 steht für eine kegelige Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:30. Im Unterschied zum Standardkegel 1:12 verläuft die Verjüngung flacher. Diese Bohrungsform dient zur definierten radialen Spieleinstellung bei der Montage auf kegeligen Wellensitzen oder Montagehülsen.
W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Wälzlagers. Über diese Öffnungen gelangt Schmierstoff direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Rollensätze. Dies unterstützt eine kontinuierliche Nachschmierung und verringert Reibung sowie Verschleiß im Betrieb.
Das Lager verfügt ab Werk über normale Radiallagerluft (CN) sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Bei der Montage eines kegeligen Lagers verringert sich die verbleibende Lagerluft kontrolliert durch das axiale Aufschieben auf den Lagersitz.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den Betrieb bei höheren Temperaturen ist ein entsprechend temperaturfestes Schmiermittel erforderlich.
Nein, es handelt sich um ein offenes Pendelrollenlager ohne integrierte Dichtscheiben. Ein offenes Lager ermöglicht die gezielte Versorgung mit Schmierfett oder Öl über externe Schmiersysteme. Um das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu verhindern, ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen.
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