FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Pendelrollenlager 23232 -E1A-XL-M-C4 von FAG Wälzlager bietet mit 160x290x104 mm und vergrößerter C4-Lagerluft hohe Belastbarkeit für industrielle Großlagerungen.
Das Pendelrollenlager 23232 -E1A-XL-M-C4 ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Schwerlastanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau. Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm sowie einer Breite von 104 mm nimmt dieses Bauteil von FAG Wälzlager hohe Radialkräfte auf. Gefertigt aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich das Wälzlager durch Formstabilität unter Last aus. Die winkelbewegliche Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus, wodurch Verspannungen im Betrieb gemindert werden.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Radialbelastungen auf große Wellendurchmesser treffen und gleichzeitig Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle berücksichtigt werden müssen. Durch die tonnenförmigen Wälzkörper kompensiert die Konstruktion Schiefstellungen im laufenden Betrieb. Geeignet ist die Ausführung für schwere industrielle Lagerungen und Antriebsstränge, bei denen starre Lagertypen durch Verkippungen vorzeitig verschleißen würden.
Die vergrößerte Lagerluft C4 liegt über dem Standardbereich C3 und Normalspiel. Sie empfiehlt sich, wenn im Betrieb erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Dehnt sich der Innenring auf einer warmen Welle stärker aus als der Außenring im Gehäuse, beugt die C4-Luft einem Verklemmen der Wälzkörper vor. Auch bei festen Passungssitzen auf der 160-mm-Welle bleibt so ausreichend Betriebsspiel für den Lauf des Lagers erhalten.
Dieses Modell verfügt über eine Bohrung von 160 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm und eine Gesamtbreite von 104 mm. Diese festen Anschlussmaße erlauben einen passgenauen Einbau auf entsprechenden Industriewellen und in dafür vorgesehene Lagergehäuse. Prüfen Sie vor der Montage stets die Wellen- und Gehäusepassungen.
C4 kennzeichnet eine interne Radialluft, die größer als die normale Lagerluft und größer als die Zwischenstufe C3 ausfällt. Dieser vergrößerte Bewegungsspielraum gleicht starke thermische Ausdehnungen aus, beispielsweise wenn die Welle deutlich wärmer läuft als das Gehäuse. Zudem kompensiert C4 die Luftreduktion durch feste Passungssitze.
Ringe und Rollen bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Chromstahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität und ausgeprägte Beständigkeit gegen Ermüdungserscheinungen unter schwerer Dauerlast aus. Das Material eignet sich für anspruchsvolle Beanspruchungen in industriellen Umgebungen bei sachgemäßer Schmiermittelversorgung.
Die Rollen laufen auf einer sphärisch hohlkugelig geschliffenen Laufbahn im Außenring. Dadurch kann sich der Innenring mitsamt Rollensatz stufenlos um den Lagermittelpunkt schrägstellen. Winkelfehler, die durch Wellendurchbiegung oder Fertigungstoleranzen benachbarter Gehäuse entstehen, gleicht das Lager im laufenden Betrieb ohne zusätzliche Kantenpressung aus.
Aufgrund der Bohrung von 160 mm und der massiven Ringquerschnitte erfolgt der Aufpressvorgang üblicherweise thermisch oder hydraulisch. Überprüfen Sie nach dem Aufschieben den verbleibenden Restluftspalt im Lager, meist mit einer Fühlerlehre. Die Montagekräfte dürfen niemals über die Wälzkörper geleitet werden, um Schäden an den Laufbahnen zu vermeiden.
Durch die sphärische Innenkontur des Außenrings wirken die Wälzkörper winkeleinstellbar. Biegt sich die Welle unter extremen Kräften durch, folgt der Innenring dieser Bewegung, während die Rollen gleichmäßig auf der kugeligen Außenlaufbahn abrollen. Starre Lagerarten würden hier unter schädlichen Kantenspannungen leiden und vorschnell versagen.
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