SKF
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| 30 | 8,81 € | 79,25 € |
Das Pendelrollenlager 22211 E/C4 von SKF gleicht Fluchtungsfehler bei 55x100x25 mm Bauraum aus und bewältigt hohe radiale Kräfte.
Das Pendelrollenlager 22211 E/C4 ist ein zweireihiges Rollenlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 25 mm. Die Tonnenrollen laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn. Diese Konstruktion gleicht statische sowie dynamische Schiefstellungen zwischen Innenring und Außenring im Betrieb selbsttätig aus.
Dieses Wälzlager eignet sich vorrangig für schwere Maschinenlagerungen, bei denen starke radiale Kräfte und Wellendurchbiegungen auftreten. Durch den integrierten Stahlblechkäfig bleibt der Rollensatz auch bei ungleichmäßigen Beanspruchungen stabil geführt. Die offene Bauform erlaubt eine direkte Schmierung über die vorhandene Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring.
Typische Einsatzbereiche umfassen industrielle Lagerungen mit Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern unter hoher Radialbelastung. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad widersteht die Einheit auch höheren Betriebstemperaturen.
Das Lager verfügt über eine stark erhöhte Radiallagerluft der Klasse C4. Dieses vergrößerte Radialspiel wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn betriebsbedingte Temperaturgradienten zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen die Innenringbohrung aufweiten.
In Kombination mit der erhöhten Laufgenauigkeit nach Klasse P5 bei normaler Maßgenauigkeit PN verbindet die Ausführung einen vibrationsarmen Rundlauf mit der nötigen thermischen Reserve. Sie stimmen die Auslegung damit exakt auf anspruchsvolle thermische und dynamische Betriebsbedingungen ab.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm. Diese Hauptabmessungen folgen den gängigen Maßreihen für Pendelrollenlager dieser Baugröße und erleichtern den standardisierten Austausch in vorhandenen Gehäusen.
Das Kürzel C4 kennzeichnet eine stark erhöhte radiale Lagerluft, die über dem Standardwert und über der Klasse C3 liegt. Dieses größere Radialspiel beugt Verspannungen der Wälzkörper vor, wenn betriebliche Wärmeunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Lagersitze gewählt werden.
Das Lager verfügt über eine Schmiernut sowie Schmierbohrungen im Außenring. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, führen Sie Schmierfett oder Schmieröl direkt über das Gehäuse zu. Die Schmierkanäle leiten das Schmiermittel symmetrisch in den Rollensatz.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Die Maßstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig ermöglichen den Einsatz in wärmeintensiven Aggregaten, sofern ein für diese Betriebstemperaturen geeigneter Schmierstoff genutzt wird.
Die Ausführung kombiniert eine normale Maßgenauigkeit PN mit einer eingeengten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Dadurch lassen sich Standard-Passungen an Welle und Gehäuse nutzen, während die verbesserte Rundlaufgenauigkeit einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf der rotierenden Bauteile unterstützt.
Die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings gestattet ein stufenloses Einstellen der Rollenreihen. Das Lager gleicht Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen selbsttätig aus, ohne dass zusätzliche Kantenspannungen oder unzulässige Zwängungen die Funktion der Rollen beeinträchtigen.
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