SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 44,07 € | 837,32 € |
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Das Pendelrollenlager 23038 CCK/C4W33 von SKF bietet mit 190 mm Bohrung, konischem Sitz und C4-Lagerluft hohe Tragfähigkeit bei Wellendurchbiegungen.
Das Pendelrollenlager 23038 CCK/C4W33 von SKF gleicht Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die zweireihige Tonnenrollen-Konstruktion überträgt schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte in beiden Richtungen. Dank der offenen Bauweise gelangt Schmierstoff ungehindert an die Kontaktflächen der Rollen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf ihren Bahnen. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt diese Ausführung einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Dieses Lager kommt vor allem bei hohen Radiallasten zum Einsatz, wenn betriebsbedingt Schiefstellungen der Wellen oder elastische Verformungen des umgebenden Gehäuses auftreten. Die hohlkugelige Außenringlaufbahn nimmt diese Winkelabweichungen ohne Reibungserhöhung auf. In Kombination mit der vergrößerten Radialluft C4 bleibt der Rundlauf auch dann erhalten, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring oder feste Presssitze das radiale Betriebsspiel verringern.
Das Kennzeichen CCK verweist auf eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mittels Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Zudem lässt sich die verbleibende Lagerluft beim Aufpressen über den axialen Verschiebeweg exakt kontrollieren. Das Nachsetzzeichen W33 steht für eine ringförmige Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring, wodurch sich Nachschmierstoff direkt zwischen die beiden Rollensätze leiten lässt.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 190 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm sowie eine Baubreite von 75 mm. Die Bohrung ist kegelig mit einem Standard-Kegelverhältnis von 1:12 ausgeführt, was den Einbau auf Spannhülsen oder direkt auf kegelig vorgefertigte Wellen ermöglicht.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel sowie über der Klasse C3 liegt. Diese Ausführung verhindert das Klemmen der Wälzkörper, wenn starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder sehr feste Wellenpassungen das Lagerspiel vermindern.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Dadurch lässt sich Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt in den Raum zwischen die Wälzkörperreihen leiten. Dies unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung und spült verbrauchtes Schmiermittel aus der Kontaktzone.
Dieses Bauteil kombiniert die Maßgenauigkeit der Normaltoleranz PN mit der erhöhten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Die Hauptabmessungen folgen dem Industriestandard für den Gehäuse- und Welleneinbau, während die präziser gefertigten Laufbahnen der P5-Klasse einen ruhigen Rollkörperlauf und geringe Vibrationen im Dauereinsatz unterstützen.
Das Pendelrollenlager besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und ist für einen Betriebsbereich zwischen -30 und +200 Grad Celsius ausgelegt. Der integrierte Stahlblechkäfig sowie die Ringe halten diesen thermischen Einsatzbedingungen im vorgesehenen Temperaturfenster stand.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch kann das Bauteil flexibel in zentralgeschmierte Ölkreisläufe oder fettgeschmierte Stehlagergehäuse integriert werden. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen erfolgt dabei konstruktiv über das umgebende Gehäuse sowie externe Dichtungssysteme.
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