NKE
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Das Pendelrollenlager 23130 -CE-W33 (150x250x80 mm) nimmt schwere radiale sowie kombinierte Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler der Welle aus.
Das Pendelrollenlager 23130 -CE-W33 von NKE Steyr ist als zweireihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert. Durch die sphärische Außenringlaufbahn stellt sich das Bauteil bei Durchbiegungen oder Schiefstellungen selbsttätig ein. Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und 80 mm Baubreite überträgt dieses Wälzlager hohe Kräfte. Gefertigt ist die Standardausführung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl mit normaler Radiallagerluft für vielseitige Montageverhältnisse.
Dieses Lager eignet sich vor allem für schwere Wellenlagerungen, bei denen Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen auftreten. Die tonnenförmigen Rollen verteilen auftretende Radialkräfte auf beide Rollenreihen und nehmen axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch diese Bauweise lassen sich Schiefstellungen im Betrieb ohne wesentliche Reibungserhöhung ausgleichen.
Anwendungsbereiche finden sich vor allem bei industriellen Lagerungsstellen mit kombinierten Lasten und Schwingungsbeanspruchungen. Durch den integrierten Stahlblechkäfig führt das Lager die Wälzkörper vibrationsarm. Die offene Bauform erlaubt eine flexible Schmierstoffzirkulation im umgebenden Gehäuse.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Dieses Konstruktionsmerkmal leitet das Schmiermittel direkt in den Innenbereich zwischen die beiden Rollenreihen ein, wodurch eine gezielte Schmierstoffversorgung der beanspruchten Laufflächen im Betrieb ermöglicht wird.
Die Schmierstoffverteilung erfolgt an die Kontaktstellen von Rollen und Borden. Bei der Konstruktion der Gehäuseteile verringert sich der bauliche Aufwand für seitliche Schmiereinrichtungen. Achten Sie bei der Auslegung darauf, die Schmierbohrung im Gehäuse passend zur Nut des Außenrings auszurichten.
Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Baubreite von 80 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße.
Das Nachsetzzeichen W33 steht für eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Dies ermöglicht ein direktes Nachschmieren der Rollenreihen von außen durch das Lagergehäuse. Schmierfett oder Schmieröl gelangt somit unmittelbar an die Kontaktflächen zwischen Rollen und Laufbahnen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Da der Ringkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt ist, bleibt der Werkstoff in diesem thermischen Bereich formstabil. Wählen Sie das verwendete Schmiermittel passend zur tatsächlichen Betriebstemperatur des Systems aus.
Verbaut ist ein Stahlblechkäfig, der die zweireihig angeordneten Pendelrollen präzise auf Abstand hält und eine Berührung der Wälzkörper verhindert. Stahlblechkäfige eignen sich für hohe Betriebstemperaturen und sind für gängige industrielle Beanspruchungen ausgelegt.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen ermöglicht die Ausführung den Betrieb in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen. Der Schmierstoff kann ungehindert zirkulieren und entstehende Wärme abführen. Zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist die Lagerstelle über externe Gehäusedichtungen zu schützen.
Normale Radiallagerluft bietet eine ausgewogene Balance zwischen Führungsgenauigkeit und Leichtgängigkeit. Sie gleicht die leichte Verringerung des Radialspiels aus, die beim Aufpressen des Innenrings auf den Lagersitz entsteht, und berücksichtigt betriebsbedingte thermische Ausdehnungen bei üblichen Temperaturdifferenzen.
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