TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 74,16 € | 1.409,05 € |
| 3 | 148,32 € | 1.334,89 € |
Das Pendelrollenlager 23052 EMBW33 von TIMKEN bietet mit den Maßen 260x400x104 mm eine hochbelastbare Lagerung für schwere Wellen und anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23052 EMBW33 nimmt hohe radiale Lasten sowie beidseitig wirkende axiale Kräfte auf. Dieses Wälzlager stammt von TIMKEN und besteht aus Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die winkeleinstellbare Konstruktion gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Mit einem Innendurchmesser von 260 mm, einem Außendurchmesser von 400 mm und einer Breite von 104 mm eignet sich die Ausführung vor allem für schwere Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Der Einsatz erfolgt bevorzugt in schwer belasteten Lagerungsstellen, bei denen hohe Radialkräfte in Verbindung mit Schiefstellungen auftreten. Typische Einsatzbereiche sind hochbelastete Großgetriebe, Antriebe und schwerer Maschinenbau. Durch die sphärische Außenringlaufbahn toleriert das Lager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring. Dies mindert Kantenpressungen an den Wälzkörpern. Bei Fluchtungsfehlern oder elastischen Verformungen der Welle bleibt die Funktion der Lagerstelle zuverlässig erhalten.
Vor dem Einbau empfiehlt sich die genaue Prüfung der Anschlussmaße von Welle und Gehäuse. Bei Abmessungen von 260 mm Bohrungs- und 400 mm Außendurchmesser erfordert die Montage meist thermische oder hydraulische Hilfswerkzeuge. Montagekräfte sollten stets ausschließlich an dem Ring eingeleitet werden, der den festen Sitz aufweist. Eine Krafteinleitung über die Wälzkörper schädigt die Laufbahnen aus Wälzlagerstahl. Eine saubere Schmierstoffzufuhr unterstützt den späteren Betrieb.
Mit 260 mm Innendurchmesser, 400 mm Außendurchmesser und 104 mm Gesamtbreite verfügt die Ausführung über genormte Hauptabmessungen. Diese bestimmen den erforderlichen Einbauraum im Gehäuse sowie den Lagersitz auf der Welle. Vor dem Einbau sollten die Passflächen sorgfältig geprüft werden, um eine genaue Zuordnung der Bauteile zu unterstützen.
Die Konstruktion nimmt vor allem sehr hohe radiale Kräfte auf. Gleichzeitig übertragen die symmetrischen Tonnenrollen axiale Belastungen in beide Richtungen. Die tonnenförmigen Rollen verteilen auftretende Kräfte gleichmäßig über die Laufbahnen, sodass das Lager auch bei stoßartigen Lasten im industriellen Betrieb formstabil bleibt.
Als Werkstoff dient Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet eine hohe Verschleißfestigkeit, Druckfestigkeit und Maßstabilität im Betrieb. Das Material ist für mechanisch beanspruchte Industrieanwendungen bei kontinuierlicher Schmierung ausgelegt.
Die Laufbahn im Außenring ist hohlkugelig ausgeführt. Dadurch lässt sich der Innenring mitsamt dem Rollensatz innerhalb konstruktiver Winkelgrenzen im Außenring schwenken. Wenn sich die Welle unter Last durchbiegt oder Fluchtungsfehler im Gehäuse vorliegen, stellt sich das Lager ohne schädliche Kantenbelastungen auf die Schiefstellung ein.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit drei Schmierbohrungen im Außenring des Wälzlagers. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren im Betrieb. Der Schmierstoff gelangt über die Bohrungen direkt zwischen die Rollenreihen und verteilt sich von dort an die Kontaktzonen der Laufbahnen.
Je nach Drehzahl und Betriebsbedingungen kommt eine Schmierung mit Wälzlagerfett oder Schmieröl zum Einsatz. Eine regelmäßige Nachschmierung über die vorhandenen Schmierbohrungen im Außenring verringert Reibung und Verschleiß. Das Mischen unterschiedlicher Schmierstoffe sollte vermieden werden, da unverträgliche Verdicker die Schmierwirkung beeinträchtigen können.
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