SKF
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Das Pendelrollenlager 24164 CCK30/C3W33 von SKF mit den Maßen 320x540x218 mm nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 24164 CCK30/C3W33 von SKF ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 320 mm, einem Außendurchmesser von 540 mm und einer Breite von 218 mm nimmt die zweireihige Tonnenrollenkonstruktion schwere Radial- und kombinierte Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn passt sich das Lager Fluchtungsfehlern sowie Wellendurchbiegungen eigenständig an. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Dieses Pendelrollenlager ist für anspruchsvolle Schwerlastlagerungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen ausgelegt. Durch die Konstruktion mit zwei symmetrischen Rollenreihen nimmt das Bauteil hohe Stoß- und Dauerbelastungen auf. Da sich der Innenring gegenüber dem Außenring schrägstellen kann, gleicht das Lager Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle im laufenden Betrieb aus. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 bietet eine maßhaltige Grundlage für den dauerhaften industriellen Einsatz.
Die Kennzeichnung CCK30 weist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30 hin. Diese Form ermöglicht eine direkte Montage auf kegeligen Wellensitzen oder die Befestigung mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülsen. Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Freiraum gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb aus und berücksichtigt die Spielverminderung beim Aufpressen des Innenrings. Über die Schmiernut mit Bohrungen im Außenring (W33) lassen sich Schmierstoffe direkt zwischen die Wälzkörper führen.
Mit einem Innendurchmesser von 320 mm, einem Außendurchmesser von 540 mm sowie einer Breite von 218 mm ist das Bauteil für hoch belastete Lagerstellen dimensioniert. Diese genormten Abmessungen ermöglichen eine exakte Abstimmung auf die umgebende Konstruktion. Bei der Auslegung sind die Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses zu berücksichtigen.
Die Kennzeichnung K30 steht für eine konische Innenbohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:30. Diese Bauform erleichtert die Montage des Großlagers auf kegelig ausgeführten Wellensitzen oder entsprechenden Hülsen. Beim axialen Aufschieben verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert bis zum Erreichen des vorgesehenen Festsitzes.
Mit dem Nachsetzzeichen C3 weist das Lager eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung auf. Dieser Spielraum ist bei einer konischen Bohrung zweckmäßig, da sich der Innenring beim axialen Festziehen aufweitet. Zudem trägt die C3-Lagerluft dazu bei, temperaturbedingte Differenzen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auszugleichen.
Über eine umlaufende Nut sowie radiale Schmierbohrungen im Außenring (W33) gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt ins Lagerinnere zwischen die beiden Rollenreihen. Das Schmiermittel verteilt sich dadurch gleichmäßig auf beide Laufbahnen und versorgt die Kontaktzonen während des Betriebs.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses offene Wälzlager liegt zwischen -30 und +200 Grad. Da der Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl (100Cr6) temperaturstabil sind und keine Elastomerdichtungen verbaut sind, eignet sich die Ausführung für diesen weiten Bereich. Für den Betrieb ist eine geeignete Gehäuseabdichtung und temperaturfeste Schmierung vorzusehen.
Gefertigt nach der Standard-Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN und ABEC 1) erfüllt das Lager die regulären Anforderungen an Laufgenauigkeit und Maßhaltigkeit. Diese Genauigkeit unterstützt einen gleichmäßigen Lauf unter hoher Last bei groß dimensionierten Wellen im Schwermaschinenbau.
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