NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 80,60 € | 1.531,35 € |
| 3 | 161,19 € | 1.450,76 € |
Das NSK Pendelrollenlager 23238 CAMKE4S11 (190x340x120 mm) nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler bei Wellendurchbiegungen eigenständig aus.
Das Pendelrollenlager 23238 CAMKE4S11 von NSK ist ein offenes Wälzlager für schwere Industrieanwendungen mit kombinierter Belastung. Mit einer Bohrung von 190 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Breite von 120 mm führt dieses zweireihige Lager Wellen auch unter elastischen Verformungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt die Ausführung einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Dieses Lager eignet sich vorrangig für schwere Maschinenkonstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte sowie axiale Führungskräfte auf die Welle wirken. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring toleriert das Pendelrollenlager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring. Die Bauform gleicht Fluchtungsfehler im Gehäusesitz sowie betriebsbedingte Wellendurchbiegungen zuverlässig aus. Dank des temperaturbeständigen Wälzlagerstahls bis +200 Grad arbeitet das Lager auch bei erhöhter Wärmeentwicklung stabil.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Montage direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen. Das erleichtert die Einstellung der verbleibenden Radiallagerluft beim Aufpressen. Der geführte Messingkäfig hält die Rollensätze auch bei starken Vibrationen auf Abstand. Zudem erleichtert die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring das gezielte Nachschmieren im eingebauten Zustand.
Das Pendelrollenlager verfügt über einen Innendurchmesser von 190 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm sowie eine Breite von 120 mm. Diese Dimensionen entsprechen der Standard-Baugröße 23238. Die konische Bohrung weist ein Steigungsverhältnis von 1:12 auf, was für die Auswahl passender Wellensitze oder Spannhülsen entscheidend ist.
Eine konische Bohrung bedeutet, dass sich der Innendurchmesser über die Breite des Innenrings im Verhältnis 1:12 verjüngt. Diese Bauform erleichtert die spielfreie Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder Befestigungshülsen. Durch das axiale Aufschieben lässt sich die gewünschte Betriebsradialluft bei der Montage präzise regulieren.
Im Lager führt ein Messingkäfig die Wälzkörper. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Gleiteigenschaften und Widerstandsfähigkeit gegenüber Schwingungen aus. Dadurch eignet sich der Werkstoff für anspruchsvolle Betriebszustände mit raschen Drehzahlwechseln oder Stoßbelastungen, bei denen Blechkäfige an mechanische Grenzen stoßen.
Das offene Lager besitzt eine Schmiernut mit mehreren Schmierbohrungen im Außenring. Über diese konstruktive Vorrichtung gelangt Schmierfett oder Schmieröl aus dem Gehäuse direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Eine regelmäßige Nachschmierung schützt die offenen Laufbahnen vor Reibung und vorzeitigem Verschleiß.
Das Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab. Es behält innerhalb dieser Spanne seine Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs müssen Anwender darauf achten, dass Fett oder Öl für die auftretenden Betriebstemperaturen der jeweiligen Anlage freigegeben ist.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was im internationalen Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den Vorgaben gängiger Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau. Sie ermöglicht definierte Passungen für Welle und Gehäuse ohne überhöhte Fertigungskosten für engere Spezialtoleranzen.
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