NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 60,03 € | 1.140,49 € |
| 3 | 120,06 € | 1.080,46 € |
Das Pendelrollenlager 23236 CAME4S11 von NSK kombiniert 180 mm Bohrung, Messingkäfig und Schmiernut für hoch belastete Industrieanwendungen.
Dieses zweireihige Pendelrollenlager 23236 CAME4S11 von NSK ist für hohe radiale Kräfte und beidseitig wirkende Axiallasten konstruiert. Durch die sphärische Außenring-Laufbahn gleicht das Wälzlager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 arbeitet in einem weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius und eignet sich für anspruchsvolle Einsatzbedingungen im Maschinenbau.
Der Einsatz dieses Pendelrollenlagers empfiehlt sich vor allem bei schweren mechanischen Antrieben mit kombinierten Belastungen. Überall dort, wo statische oder dynamische Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten, ermöglicht die Winkelbeweglichkeit einen gleichmäßigen Lauf. Die Konstruktion nimmt Wellendurchbiegungen flexibel auf. Dank der offenen Bauweise lässt sich das Lager direkt in das Gehäusesystem integrieren und über die Schmierbohrungen gezielt versorgen.
Der Messingkäfig führt die tonnenförmigen Rollen auch bei starken Beschleunigungen und erhöhten Betriebstemperaturen spurtreu. Im Außenring befinden sich eine umlaufende Schmiernut sowie Schmierbohrungen. Dieses Merkmal erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand, da das Schmiermittel direkt zwischen die beiden Rollenreihen gelangt. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager den gängigen Vorgaben für Standardpassungen im Maschinenbau.
Mit einem Innendurchmesser von 180 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 112 mm besitzt das Lager genormte Anschlussmaße. Dies ermöglicht den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellenzapfen und in passenden Stehlager- oder Maschinengehäusen.
Der Messingkäfig bietet hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und thermische Stabilität. Im Vergleich zu einfachen Stahlblechkäfigen eignet sich Messing besonders gut für Vibrationen und Stoßbeanspruchungen, da der Werkstoff günstige Gleiteigenschaften aufweist und Temperaturen bis +200 Grad Celsius standhält.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfordert es Schmierfett oder Schmieröl über die Gehäusekonstruktion. Eine im Außenring eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrungen leitet das Schmiermedium gezielt in das Lagerinnere, was eine gleichmäßige Versorgung beider Wälzkörperreihen unterstützt.
Dieses Merkmal beschreibt das werksseitige interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Die normale Radiallagerluft ist auf übliche Passungswahlen und Standard-Betriebstemperaturen abgestimmt, um nach dem Aufpressen auf die Welle ein ausgewogenes Betriebsspiel zu bewahren.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig bleiben in diesem Temperaturfenster formstabil, sofern das eingesetzte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1, erfüllt das Bauteil die üblichen Maß- und Rundlaufanforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Diese Normaltoleranz unterstützt den standardisierten Austausch nach internationalen Normvorgaben.
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