NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 63,53 € | 1.207,25 € |
| 3 | 127,08 € | 1.143,70 € |
Das Pendelrollenlager 24040 CAME4S11 von NSK bietet mit 200x310x109 mm hohe Tragfähigkeit und winkeleinstellbare Laufeigenschaften für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das NSK Pendelrollenlager 24040 CAME4S11 ist als offenes Wälzlager für schwere radiale und beidseitig axiale Belastungen konstruiert. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), gleicht das Lager durch seine sphärische Außenring-Laufbahn statische sowie dynamische Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb aus. Die Kombination aus massiver Ausführung und normaler Radiallagerluft trägt zu einem stabilen Lauf in stationären und mobilen Industrieanlagen unter anspruchsvollen Bedingungen bei.
Diese Bauform kommt vorrangig bei Industrieanwendungen mit hohen kombinierten Lasten zum Einsatz. Treten im Betrieb elastische Durchbiegungen der Welle oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auf, gleicht die winkelbewegliche Konstruktion diese Schiefstellungen selbsttätig aus. Der massive Messingkäfig führt die Rollensätze auch bei starken Beschleunigungen oder Vibrationen präzise. Der spezifizierte Temperaturbereich reicht dabei von -30 bis +200 Grad Celsius.
Der massive Messingkäfig führt die tonnenförmigen Wälzkörper stabil und eignet sich für hohe thermische Beanspruchungen sowie stoßartige Belastungen. Für die regelmäßige Nachschmierung ist der Außenring mit einer Schmiernut und zugehörigen Schmierbohrungen ausgestattet. Da das offene Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, erfolgt die Schmierung über externe Zuführungen direkt durch den Außenring in das Innere der Lagerstelle.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm und eine Breite von 109 mm auf. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Toleranzklasse ABEC 1 entspricht. Diese Maße definieren den Bauraumbedarf für den Einbau in passende Lagergehäuse.
Die offene Bauform ohne werkseitige Dichtscheiben erlaubt eine bedarfsgerechte Schmierung über externe Gehäusesysteme. Großlager dieser Dimension werden üblicherweise in geschlossene Gehäuse mit anwendungsspezifischen Dichtungen integriert, wodurch sich Schmierfett oder Schmieröl bei Wartungsintervallen gezielt erneuern und überwachen lässt.
Die Schmiernut und die zugehörigen Schmierbohrungen im Außenring leiten Schmierstoff direkt zu den Laufflächen und Rollensätzen. Dadurch verteilt sich Schmierfett oder Schmieröl symmetrisch im Lagerraum, ohne dass Schmiermittel von den Stirnseiten eingepresst werden muss, was die Wartung im montierten Zustand erleichtert.
Die Kennzeichnung als normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel des Lagers vor dem Einbau. Dieser Auslegungsspielraum ist auf übliche Passungsauswahlen und typische Temperaturgradienten im Betrieb abgestimmt. Er trägt dazu bei, dass nach der Montage auf der Welle das passende Betriebsspiel erhalten bleibt.
Der zulässige Temperaturbereich des Lagers reicht von -30 bis +200 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und der Messingkäfig behalten innerhalb dieser thermischen Spanne ihre mechanischen Eigenschaften. Das gewählte Betriebsschmiermittel muss auf die jeweiligen Betriebstemperaturen abgestimmt sein.
Die sphärisch geschliffene Laufbahn im Außenring bildet einen Hohlkugelabschnitt, in dem sich Innenring und Rollensätze winklig verstellen können. Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse werden dadurch direkt im Lager ausgeglichen, wodurch unzulässige Kantenspannungen auf die Rollenkörper vermieden werden.
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