NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 42,71 € | 811,51 € |
| 3 | 85,42 € | 768,80 € |
Das Pendelrollenlager 23230 CKE4C3S11 von NSK bietet mit 150 mm Bohrung, konischem Sitz und C3-Lagerluft robuste Führung für schwere Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23230 CKE4C3S11 nimmt schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, eignet sich dieses offene Wälzlager für anspruchsvolle Betriebsumgebungen im Maschinenbau. Zwei symmetrische Rollenreihen gleichen Schiefstellungen der Welle oder Fluchtungsfehler des Gehäuses im Betrieb selbsttätig aus. Die Ausführung besitzt einen stabilen Stahlblechkäfig, der die Rollen führt und einen reibungsarmen Lauf unterstützt. Ein Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad erweitert den Einsatzspielraum.
Dieses Wälzlager kommt vor allem bei schweren industriellen Lagerungen mit hohen kombinierten Lasten zum Einsatz. Überall dort, wo Durchbiegungen der Welle oder Gehäuseverlagerungen auftreten, gleicht die sphärische Außenringlaufbahn solche Fluchtungsfehler aus. Durch die offene Bauform lässt sich das Lager direkt in geschmierte Systeme integrieren. Die umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb und trägt zur gleichmäßigen Schmierstoffverteilung bei.
Die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine direkte Montage auf kegeligem Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse. Dadurch lässt sich die radiale Lagerluft bei der Montage durch definiertes axiales Aufschieben einstellen. Die werksseitig erhöhte Lagerluft C3 gleicht die betriebsbedingte Ausdehnung des Innenrings bei Erwärmung oder festem Presssitz aus. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße von 150 mm Innen-, 270 mm Außendurchmesser und 96 mm Breite.
Dieses zweireihige Tonnenlager gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse winkelbeweglich aus. Mit Hauptabmessungen von 150x270x96 mm trägt es hohe Radial- und Axiallasten. Der integrierte Stahlblechkäfig sorgt für präzise Rollenführung, während die konische Bohrung mit Kegel 1:12 eine flexible Befestigung auf Hülsen oder kegeligen Lagersitzen gestattet.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radialluft im unmontierten Zustand. Dieser zusätzliche Spielraum wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn der Innenring durch das Aufpressen auf die Welle aufgeweitet wird oder im Betrieb hohe Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen.
Das Lager verfügt über eine ringförmige Nut sowie radiale Schmierbohrungen im Außenring. Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die beiden Rollenreihen ins Innere. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbauort eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Schmiermittelverlust.
Das Wälzlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad freigegeben. Der formstabile Stahlblechkäfig und das Material 100Cr6 behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Bei höheren Dauertemperaturen muss das gewählte Schmiermittel auf die thermischen Rahmenbedingungen abgestimmt sein.
Das Lager entspricht der Standardtoleranzklasse P0 beziehungsweise Normal (PN), was der Klassifizierung ABEC 1 ähnelt. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen der allgemeinen Antriebstechnik und des schweren Maschinenbaus ab und erlaubt standardisierte Passungsberechnungen für Welle und Gehäusebohrung.
Lager mit kegeliger Bohrung (Kegel 1:12) werden üblicherweise mit Spann- oder Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen befestigt. Beim Aufschieben auf den Kegelsitz weitet sich der Innenring auf, wodurch sich die radiale Lagerluft verringert. Die verbleibende Lagerluft lässt sich während des Aufschiebens mit einer Fühlerlehre überprüfen.
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