NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,22 € | 365,14 € |
| 5 | 38,44 € | 345,92 € |
Das Pendelrollenlager 23028 CDE4C3S11 von NSK (140x210x53 mm) gleicht Fluchtungsfehler eigenständig aus und nimmt hohe Radialkräfte im Maschinenbau auf.
Das Pendelrollenlager 23028 CDE4C3S11 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Maßen 140 mm Bohrung, 210 mm Außendurchmesser und 53 mm Breite. Als zweireihiges Pendellager gleicht diese Ausführung fertigungs- oder lastbedingte Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring vereinfacht die regelmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb. NSK stattet das Lager mit einem formstabilen Stahlblechkäfig aus, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand führt.
Instandhalter und Konstrukteure nutzen das Pendelrollenlager 23028 CDE4C3S11 vor allem bei schweren Lagerungen, an denen hohe radiale Kräfte sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auftreten. Typische Einsatzorte finden sich in Industrieantrieben und schweren Wellenlagerungen. Da die Tonnenrollen Schiefstellungen und elastische Wellendurchbiegungen ausgleichen, eignet sich das Lager für lange Wellen oder Rahmenkonstruktionen mit leichten Fluchtungsfehlern.
Die vergrößerte Radiallagerluft C3 beugt einem Klemmen des Lagers vor, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das interne Spiel verringern. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bleibt das Wälzlager auch bei thermischer Beanspruchung formstabil. Weil es sich um eine offene Ausführung handelt, erleichtert die Schmiernut die Schmierstoffverteilung. Planen Sie für die Lagerstelle eine geeignete externe Abdichtung ein.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 140 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm sowie eine Breite von 53 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Antriebswellen und in standardisierten Lagergehäusen. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit von Welle und Gehäusebohrung.
Die Bezeichnung C3 steht für eine gegenüber der Standardluft leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen bei Temperaturen von bis zu +200 Grad aus. Zudem wirkt er übermäßigen Radialspannungen entgegen, falls Innen- oder Außenringe mit festen Übergangs- oder Presspassungen montiert werden.
Über die im Außenring integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen gelangt Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Weil das Lager ungedichtet aufgebaut ist, müssen Konstrukteure eine externe Abdichtung am Gehäuse vorsehen. Das hält das Schmiermittel in der Lagerstelle und schützt vor dem Eindringen von Fremdkörpern.
Das Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Sowohl der verarbeitete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind auf diese thermischen Belastungen abgestimmt. Bei der Auslegung der Lagerung sollte das verwendete Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet sein.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Sie erlaubt den Einsatz in standardisierten Passungssystemen, ohne dass speziell eingeengte Lagersitze auf der Welle erforderlich sind.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper präzise und hält sie stets auf dem vorgegebenen Abstand. Dadurch wird ein gegenseitiger Reibkontakt benachbarter Rollen vermieden. Das Stahlblech bleibt mechanisch belastbar, widersteht hohen Betriebstemperaturen bis +200 Grad und trägt zu einem reibungsarmen Lauf des Lagers bei.
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