NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,71 € | 678,57 € |
| 3 | 71,43 € | 642,85 € |
Das Pendelrollenlager 24128 CAME4S11 von NSK (140x225x85 mm) nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb mechanisch aus.
Das Pendelrollenlager 24128 CAME4S11 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit kombinierten Lasten. Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm sowie einer Breite von 85 mm eignet sich dieses Lager von NSK für schwere Wellenlagerungen. Die tonnenförmigen Rollen laufen auf einer sphärischen Außenringlaufbahn, wodurch das Bauteil Winkelfehler und Wellendurchbiegungen selbsttätig ausgleicht. Die Fertigung entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Diese Bauart kommt vor allem bei schwer belasteten Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen hohe Radialkräfte wirken und Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen ausgeglichen werden müssen. Dank der sphärischen Laufbahn im Außenring toleriert das Lager Schiefstellungen ohne unzulässige Kantenpressung. Die zweireihige Rollenführung unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb und nimmt axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf.
Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Für eine gezielte Schmierstoffzufuhr besitzt der Außenring eine Schmiernut mit Schmierbohrungen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, werden Schmierstoffart und Nachschmierintervalle passend zu den jeweiligen Betriebsbedingungen gewählt. Eine externe Gehäuseabdichtung dient dazu, das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in die Lagerstelle wirksam zu verhindern.
Die Maße betragen 140 mm Bohrung, 225 mm Außendurchmesser und 85 mm Breite. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Tragwellen und in passende Lagergehäuse. Prüfen Sie vor der Montage die Maßhaltigkeit der Welle und des Gehäusesitzes anhand dieser Werte.
Die am Außenring eingearbeitete Schmiernut mit Schmierbohrungen leitet Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die Rollenreihen. Dadurch gelangt der Schmierstoff unmittelbar an die Kontaktflächen zwischen Rollen und Laufbahnen. Diese Konstruktion erleichtert das gezielte Nachschmieren im laufenden Maschinenbetrieb über entsprechende Gehäusebohrungen, ohne dass das Lager demontiert werden muss.
Ein Messingkäfig trennt die tonnenförmigen Wälzkörper präzise und hält sie auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften und Schwingungsdämpfung aus. Bei Vibrationen, wechselnden Drehbeschleunigungen sowie im oberen Temperaturbereich bis +200 Grad widersteht dieser Käfigwerkstoff höheren mechanischen Beanspruchungen als Ausführungen aus Blech.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellerseitig definierte radiale Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie gleicht elastische Verformungen sowie moderate thermische Ausdehnungen der Welle aus. Nach dem fachgerechten Fügen auf die Welle verringert sich dieses Betriebsspiel, sodass das Lager im Betrieb führungsgenau läuft.
Für dieses Wälzlager gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig behalten in diesem Rahmen ihre Formstabilität. Wählen Sie für den Einsatz einen Schmierstoff, dessen Spezifikation die anfallenden Betriebstemperaturen der Anlage abdeckt.
Eine offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung mit Öl oder Fett über externe Schmiersysteme. Zudem lässt sich das Lager über die Schmierbohrungen im Außenring kontinuierlich nachfetten. Bei offenen Lagern übernimmt eine externe Dichtung am Gehäusedeckel den Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
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