SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 165,61 € | 3.146,62 € |
| 3 | 331,22 € | 2.981,01 € |
Das offene Pendelrollenlager 23156 CCK/C4W33 von SKF mit 280x460x146 mm bietet eine konische Bohrung, C4-Lagerluft und Schmiernut für schwere Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23156 CCK/C4W33 von SKF ist für schwere radiale und axiale Lasten bei gleichzeitigen Fluchtungsfehlern konzipiert. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses zweireihige Lager über eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12 sowie einen Stahlblechkäfig. Durch die offene Bauform eignet es sich für geschmierte Systeme in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Die Kombination aus Maßgenauigkeit PN und gesteigerter Laufgenauigkeit P5 unterstützt einen ruhigen Lauf bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Der Einsatz erfolgt typischerweise bei schweren Radiallasten und kombinierten Axialkräften, wenn Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten. Die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb selbsttätig aus. Dank der Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring (W33) gelangt Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze. Die Konstruktion eignet sich für anspruchsvolle Industrieantriebe und Lagerungen, bei denen hohe Tragfähigkeit und thermische Reserven gefordert sind.
Die vergrößerte Radiallagerluft C4 bietet zusätzlichen Spielraum bei thermischer Ausdehnung oder festen Passungen. Da sich der Innenring bei der Montage auf einen kegeligen Wellensitz oder eine Spannhülse aufweitet, verringert sich das Lagerspiel konstruktionsbedingt. Mit der Ausgangsluft C4 verbleibt nach dem Aufpressen die erforderliche Betriebsluft für einen leichten Lauf. Prüfen Sie beim Einbau die Reduzierung der Lagerluft, um die vorgesehene Passung exakt einzustellen und Lagervorspannungen zu vermeiden.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 460 mm und eine Baubreite von 146 mm. Die Bohrung ist konisch mit einem Kegelverhältnis von 1:12 ausgeführt. Diese Abmessungen erfordern eine präzise Abstimmung mit dem Gehäusesitz und den Anschlusskonstruktionen auf der Welle.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut sowie Schmierbohrungen im Außenring. Diese Ausführung ermöglicht das direkte Nachschmieren der Wälzkörper von außen, ohne Schmierstoff über Gehäusekanten führen zu müssen. Dadurch verteilt sich das Schmiermittel gleichmäßig im Innenraum des Lagers und versorgt beide Rollenreihen bedarfsgerecht.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem Standardwert Normal und C3 liegt. Dieser Spielraum verhindert ein Verspannen des Lagers, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Zudem gleicht die C4-Luft die radiale Verengung aus, die bei der Montage des Innenrings auf konischen Wellensitzen unvermeidlich entsteht.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad. Als Werkstoff dient Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in Kombination mit einem formstabilen Stahlblechkäfig. Diese Materialkombination sichert die Maßbeständigkeit der Laufbahnen bei thermischer Beanspruchung und eignet sich für industrielle Wärmeprozesse mit geeigneten Schmierstoffen.
Lager mit konischer Bohrung (Kürzel K) werden entweder direkt auf einen kegeligen Wellenzapfen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse befestigt. Beim axialen Aufschieben dehnt sich der Innenring auf, wodurch sich die radiale Lagerluft verringert. Die Kontrolle dieser Lagerluftminderung dient während der Montage als wichtiges Kriterium für den korrekten Festsitz.
Bei dieser Ausführung entspricht die Maßhaltigkeit von Bohrung, Außendurchmesser und Breite der Normaltoleranz PN. Die rotierenden Komponenten weisen hingegen die eingeengte Laufgenauigkeit nach Klasse P5 auf. Diese Kombination verbessert den Rundlauf und reduziert Vibrationen im Betrieb, während die Anschlussmaße den standardisierten Gehäuse- und Wellenpassungen folgen.
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