SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,55 € | 257,39 € |
| 5 | 27,10 € | 243,84 € |
Das Pendelrollenlager 22222 E/C4 von SKF bietet mit 110x200x53 mm, C4-Lagerluft und P5-Laufgenauigkeit eine passende Auslegung für schwere Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22222 E/C4 von SKF ist für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben ausgelegt, bei denen hohe radiale Kräfte sowie beidseitig wirkende axiale Lasten auftreten. Dank der tonnenförmigen Rollen gleicht diese Bauart Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Das Lager eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit hohen radialen Kräften, wechselnden axialen Lasten und stoßartigen Beanspruchungen. Da Pendelrollenlager Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse ohne Zwangskräfte kompensieren, bewährt sich das Bauteil bei langen Wellen oder Rahmenkonstruktionen mit leichten Verwindungen. Über die integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring gelangt der Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen, was den Wartungsablauf erleichtert.
Die Angabe C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die spürbar über der Standard-Lagerluft sowie über der Klasse C3 liegt. Dieses Merkmal kommt zum Tragen, wenn im Betrieb starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen die Radialluft einengen. Durch das vergrößerte Betriebsspiel bleibt der leichte Lauf der Wälzkörper auch unter thermischer Belastung erhalten. Zugleich unterstützt die feine Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5 ein vibrationsarmes Laufverhalten.
Mit einer zylindrischen Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Baubreite von 53 mm passt das Lager auf genormte zylindrische Wellensitze und in entsprechende Gehäuseeinheiten. Die Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Lageranordnungen ohne Anpassung der Anschlusskonstruktion.
Lagerluft C4 ist für Anwendungsfälle vorgesehen, bei denen betriebsbedingte Erwärmung oder feste Wellen- und Gehäusepassungen die Radialluft verringern. Das vergrößerte Betriebsspiel trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, sodass die Freigängigkeit zwischen Innen- und Außenring auch bei Temperaturdifferenzen erhalten bleibt.
Die Maßgenauigkeit PN entspricht den normalen Grenzabmaßen für Bohrung, Außendurchmesser und Breite. Die eingegrenzte Laufgenauigkeit P5 schreibt dagegen geringere Rundlaufabweichungen für Innen- und Außenring vor. Dies begünstigt einen ruhigen Lauf sowie reduzierte Schwingungen bei anspruchsvollen Drehzahlen.
Über die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar in das Innere des Lagers. Das Schmiermittel verteilt sich gleichmäßig über beide Rollenreihen und transportiert verbrauchten Schmierstoff aus der Kontaktzone heraus.
Der zulässige Temperaturbereich des Lagers aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Da keine schleifenden Dichtungen verbaut sind, bestimmt im laufenden Betrieb vorrangig die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs die nutzbare Einsatzgrenze.
Offene Wälzlager eignen sich für Umlaufschmierungen oder den Einbau in separat abgedichtete Gehäuse, beispielsweise Stehlagergehäuse. Die externe Abdichtung am Gehäuse schützt das Lager vor Verschmutzung und Feuchtigkeit, während Konstrukteure das Dichtungsprinzip flexibel an die Umgebungsbedingungen anpassen können.
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