FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 132,16 € | 2.511,11 € |
| 3 | 264,32 € | 2.378,95 € |
Das Pendelrollenlager 23972 -K-MB von FAG Wälzlager nimmt mit 360x480x90 mm und konischer Bohrung hohe Radiallasten sowie Fluchtungsfehler im Betrieb auf.
Das Pendelrollenlager 23972 -K-MB ist für Industrieanwendungen mit anspruchsvollen Betriebsbedingungen konzipiert. Es gleicht Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus, wodurch Verspannungen im Lager vermieden werden. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses Lager durch eine hohe Formstabilität unter Last aus. Mit einem Innendurchmesser von 360 mm, einem Außendurchmesser von 480 mm und einer Breite von 90 mm dient die Baugruppe vorrangig der Lagerung massiver Wellen in stationären sowie rotierenden Maschinen.
Konstrukteure und Instandhalter setzen dieses Pendelrollenlager vor allem bei schweren Lagerungsfällen mit hohen Radialkräften und biegeweichen Wellen ein. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring toleriert das Lager dynamische Durchbiegungen der Welle, ohne dass Kantenpressungen an den Rollenkörpern entstehen. Neben überwiegend radialen Kräften nimmt die Konstruktion auch axiale Belastungen in beide Richtungen auf. Die Ausführung eignet sich für geschlossene Gehäusesysteme mit geregelter Schmierstoffzufuhr, in denen hohe Betriebskräfte kontrolliert aufgenommen werden müssen.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder unter Verwendung passender Spann- oder Abziehhülsen auf glatten Zylinderwellen. Über das definierte axiale Aufschieben stellen Mechaniker die radiale Lagerluft gezielt ein. Beim Einbau ist auf das sorgfältige Messen der Luftverminderung zu achten, um eine unzulässige Vorspannung zu verhindern. Der Werkstoff 100Cr6 trägt dabei zu einer hohen Verschleißfestigkeit der Laufbahnen während des Betriebs bei.
Dieses Modell verfügt über eine Bohrung von 360 mm, einen Außendurchmesser von 480 mm und eine Breite von 90 mm. Mit diesen genormten Maßen fügt sich das Wälzlager in bestehende Großlagergehäuse ein. Instandhalter nutzen diese Maßangaben, um vor dem Austausch die Passmaße der Anschlusskonstruktion und den verfügbaren Bauraum zu verifizieren.
Das Kennzeichen K steht für eine kegelig ausgeführte Bohrung mit einem Steigungsverhältnis von 1:12. Diese Ausführung gestattet die Befestigung mittels Spann- oder Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen oder direkt auf entsprechend gefertigten Kegelsitzen. Das Aufschieben auf den Konus ermöglicht es, das Lagerspiel während der Montage gezielt zu regulieren.
Als Werkstoff dient durchgehärteter Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser legierte Chromstahl bietet eine hohe Druckfestigkeit, Ermüdungsbeständigkeit und Maßhaltigkeit bei dauerhafter Beanspruchung. Für technische Einkäufer sichert dieser Werkstoffstandard eine gleichbleibende Materialgüte gemäß den industriellen Richtlinien für Wälzlagerkomponenten.
Die Rollenkörper laufen im Außenring auf einer durchgehenden, hohlkugeligen Laufbahn. Bei Fluchtungsfehlern oder elastischen Wellendurchbiegungen schwenkt der Innenring samt Rollensatz widerstandsarm innerhalb der Gehäusebahn. Auf diese Weise verhindert das Lager schädliche Kantenbelastungen und trägt dazu bei, dass die Kontaktspannung über die Rollenlänge gleichmäßig verteilt bleibt.
Konstruktionsbedingt nimmt dieses Pendelrollenlager sehr schwere Radiallasten auf. Durch die schräggestellten Rollenreihen ist das Bauteil gleichzeitig in der Lage, beträchtliche Axialkräfte aus beiden Richtungen abzufangen. Kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften lassen sich damit betriebssicher führen.
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