FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 36,28 € | 689,24 € |
| 3 | 72,55 € | 652,97 € |
Das FAG Pendelrollenlager 22234 -E1-XL-C4 (170x310x86 mm) nimmt schwere Lasten auf, gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet vergrößerte Lagerluft.
Das Pendelrollenlager 22234 -E1-XL-C4 von FAG ist ein zweireihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es verfügt über eine zylindrische Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Breite von 86 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), kombiniert diese Ausführung eine hohe Tragfähigkeit mit der Fähigkeit, Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse im Betrieb auszugleichen. Die Variante zeichnet sich durch die vergrößerte Radialluftklasse C4 aus.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses Wälzlager primär in schweren Maschinen, bei denen hohe Radialkräfte und kombinierte Axialbelastungen auftreten. Typische Einsatzbereiche umfassen schwer beanspruchte Industriegetriebe und Antriebswellen, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Durch die sphärische Außenringlaufbahn und die tonnenförmigen Rollen passt sich die Lagerung winkelbeweglich an. Die offene Bauform ermöglicht dabei eine flexible Schmierung mit Fett oder Öl über das umgebende Maschinengehäuse.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine interne Lagerluft, die über der Normalluft und über der Klasse C3 liegt. Diese vergrößerte Radialluft ist bei Betriebsbedingungen erforderlich, bei denen deutliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Dehnt sich die Welle im Betrieb stärker aus als das Gehäuse, trägt die C4-Lagerluft dazu bei, ein radiales Verspannen des Rollensatzes zu vermeiden. Ebenso empfiehlt sich diese Lagerluft bei festen Passungen auf der Welle.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Gesamtbreite von 86 mm. Diese Abmessungen bieten eine tragfähige Basis für den Einsatz in schwer beanspruchten Industrieanwendungen.
Die Lagerluft C4 liegt über der vergrößerten Standardklasse C3. Sie bietet mehr radialen Spielraum zwischen den Rollen und Laufbahnen. Dies dient dazu, ein Klemmen des Lagers zu vermeiden, wenn betriebsbedingt starke Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungssitze gewählt werden.
Die Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Chromstahl bietet eine bewährte Härte und Verschleißfestigkeit unter hohen Dauerbelastungen im industriellen Einsatz.
Die Hohlkugellaufbahn im Außenring ermöglicht ein Kippen des Innenrings samt Rollensatz um den Lagermittelpunkt. Dadurch gleicht das Lager Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der 170-mm-Welle im laufenden Betrieb winkelbeweglich aus, ohne dass zusätzliche Kantenspannungen entstehen.
Das Lager ist in offener Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt. Die Schmierung und der Schutz vor Verschmutzung erfolgen extern über das Maschinengehäuse oder vorgeschaltete Dichtsysteme wie Labyrinth- oder Wellendichtringe.
Durch die beiden symmetrischen Rollenreihen mit definierter Schrägstellung nimmt das Lager neben sehr hohen Radialkräften auch Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Es fungiert im Maschinenbau daher gleichermaßen als Fest- oder Loslager.
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