NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,65 € | 373,44 € |
| 3 | 39,30 € | 353,79 € |
Das Pendelrollenlager 24124 CE4C3 von NSK (120x200x80 mm) gleicht Winkelfehler aus und nimmt schwere radiale sowie kombinierte axiale Kräfte auf.
Das Pendelrollenlager 24124 CE4C3 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 120 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 80 mm Breite. Dank der hohlkugeligen Außenring-Laufbahn stellt sich das Lager winkeleinstellbar ein und kompensiert Durchbiegungen der Welle im Betrieb. NSK stattet diese Bauform mit einem Stahlblechkäfig und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) aus, was einen ruhigen Lauf bei anspruchsvollen Bedingungen unterstützt.
Einsatz findet die Baureihe bei schweren Industrieantrieben mit hohen Radiallasten und überlagerten Axialkräften, bei denen Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen auftreten. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius eignet sich die Ausführung auch für Umgebungen mit ausgeprägter Wärmeentwicklung. Weil das Lager offen ausgeführt ist, dient die Schmiernut mit den Schmierbohrungen im Außenring zur gleichmäßigen Nachschmierung im Gehäuse.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normausführung erweiterte Radialluft. Dieser zusätzliche Spielraum nimmt thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen sowie Presssitze auf Welle und Gehäuse auf und wirkt einem Klemmen der Rollen entgegen. Der leichte Stahlblechkäfig hält die Massenkräfte gering. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass das offene Lager eine externe Dichtung am Gehäuse benötigt, um Schmierstoffverlust und das Eindringen von Schmutz zu verringern.
Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 80 mm entspricht das Lager den genormten Maßen für schwere Industrieanwendungen. Dank der gefertigten Toleranzklasse P0/PN fügt sich das Bauteil maßgenau in entsprechende Gehäuseeinheiten und auf vorbereitete Wellensitze ein.
C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft über dem normalen Grundwert. Dieser Spielraum wirkt einem Klemmen oder Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn Erwärmung im Betrieb den Innenring stärker ausdehnt als den Außenring. Auch bei strammen Wellenpassungen bleibt so der nötige Freilauf der Rollen erhalten.
Zur Schmiermittelzufuhr dient eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Über diesen Kanal gelangt Fett oder Öl direkt in die Rollenreihen. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, passen Sie Schmierstoffart und Nachschmierfristen an Ihre Umgebungsbedingungen sowie Gehäuseabdichtungen an.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius für Ringe, Rollen und den Stahlblechkäfig. Bei höheren Betriebstemperaturen innerhalb dieses Spektrums sollten Sie Schmierstoffe wählen, deren Grundöl und Eindicker für die entsprechende thermische Beanspruchung freigegeben sind.
Eine gemeinsame hohlkugelige Außenring-Laufbahn erlaubt es dem Innenring samt Rollensatz, sich stufenlos einzupendeln. Schiefstellungen zwischen Gehäuse und Welle, die durch Fertigungstoleranzen oder lastbedingte Wellendurchbiegungen entstehen, gleicht das Lager im laufenden Betrieb eigenständig aus, ohne dass schädliche Kantenpressungen an den Rollen entstehen.
Gefertigt sind Ringe und Tonnenrollen aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Verschleißfestigkeit unter zyklischer Belastung bietet. Als Käfig kommt ein gestanzter Stahlblechkäfig zum Einsatz, der die Wälzkörper führt, die rotierenden Massen gering hält und beständig gegen übliche Schmierstoffe ist.
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