FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 27,88 € | 529,78 € |
| 3 | 55,77 € | 501,89 € |
Das Pendelrollenlager 23226 -E1A-XL-M von FAG (130x230x80 mm) ist mit Messingkäfig für hohe Radialkräfte und den Ausgleich von Fluchtungsfehlern ausgelegt.
Das Pendelrollenlager 23226 -E1A-XL-M nimmt schwere radiale und beidseitig axiale Belastungen in Industrieanlagen auf. Als zweireihiges Pendellager gleicht diese Ausführung Fluchtungsfehler sowie Durchbiegungen der Welle im Betrieb eigenständig aus. Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm und einer Breite von 80 mm erfüllt das offene Lager hohe Anforderungen an Belastbarkeit und Laufgenauigkeit. Das Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform bevorzugt in schweren Maschinen, Getrieben und Industrieantrieben mit hohen Radialkräften. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Förderanlagen sowie in verfahrenstechnischen Anlagen, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten können. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn passt sich der Rollensatz Schiefstellungen an, ohne dass übermäßige Kantenspannungen entstehen. Die offene Konstruktion ermöglicht eine gezielte Einbindung in bauseitige Schmiersysteme für zuverlässige Betriebsabläufe.
Der integrierte Messingkäfig führt die tonnenförmigen Rollen auch unter schweren Stoßbelastungen oder Schwingungen präzise in ihren Bahnen. Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und günstige Notlaufeigenschaften aus. Zudem erleichtert die Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen im Außenring das gezielte Nachschmieren im Gehäuse. Frischer Schmierstoff gelangt so direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Rollenreihen. Berücksichtigen Sie bei der Montage die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN für genaue Passungssitze.
Mit einer 130 mm Bohrung, 230 mm Außendurchmesser und 80 mm Breite definiert die Bauform den Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Prüfen Sie vor der Montage die Anschlussmaße der Anlaufschultern, um einen berührungsfreien Lauf rotierender Teile zu ermöglichen. Die Maße passen in genormte Gehäusesitze des allgemeinen Maschinenbaus.
Über die umlaufende Nut und die integrierten Schmierbohrungen lässt sich Schmierstoff von außen direkt in die Laufbahnen einbringen. Schmierfett oder Schmieröl verteilt sich dadurch symmetrisch zwischen beiden Rollenreihen im Lagerinneren. Das vereinfacht geplante Nachschmierintervalle in geschlossenen Gehäusen und unterstützt eine gleichmäßige Versorgung der Kontaktflächen im laufenden Betrieb.
Ein massiver Messingkäfig trennt und führt die Wälzkörper vibrationsarm auf ihren Laufbahnen. Der Werkstoff erweist sich als widerstandsfähig gegenüber dynamischen Kräften, Stoßbelastungen und schnellen Drehzahländerungen. Zudem zeigt Messing ein günstiges Reibungsverhalten bei Schmierstoffmangel, was den Käfig für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit hoher mechanischer Beanspruchung auszeichnet.
Als Normalluft oder CN bezeichnet, beschreibt dieser Wert das radiale Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse verringert sich dieses Spiel durch Passungsübermaße. Die Ausführung eignet sich für übliche Passungswahlen ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring.
Für thermische Belastungen zwischen -30 und +200 Grad ausgelegt, behalten Wälzlagerstahl 100Cr6 und Messingkäfig ihre Formstabilität. Wählen Sie Schmierstoffe sowie externe Gehäusedichtungen stets abgestimmt auf die vorherrschende Temperatur im System, um eine wirksame Schmierung zu unterstützen und Verschleiß an den Kontaktflächen zu verringern.
Ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt, eignet sich diese Bauart für Konstruktionen mit externer Gehäuseabdichtung. Das ermöglicht eine freie Schmierstoffwahl bei Ölumlaufschmierung oder den Einsatz anwendungsspezifischer Schmierfette. Zudem lässt sich der Schmierstoff bei Wartungsarbeiten ungehindert austauschen, während der Rollensatz für optische Zustandsprüfungen zugänglich bleibt.
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