NKE
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Das Pendelrollenlager 22217 -E-K-W33 von NKE Steyr nimmt hohe Radiallasten bei Wellendurchbiegungen auf und misst 85x150x36 mm.
Das Pendelrollenlager 22217 -E-K-W33 ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften und beidseitigen Axialbelastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) durch NKE Steyr, gleicht die hohlkugelige Außenringlaufbahn Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das offene Lager verfügt über die Hauptabmessungen 85 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Konstruktionen mit schweren rotierenden Wellen stellen hohe Anforderungen an Tragfähigkeit und Winkeleinstellbarkeit. Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit auftretenden Fluchtungsfehlern, Stoßbelastungen oder dynamischen Wellendurchbiegungen. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) integriert sich das Lager präzise in genormte Gehäusesitze und gewährleistet einen exakten Lauf bei beidseitig wirkenden Axial- und Radialkräften.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mittels Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg stellen Sie die verbleibende Radialluft ein. Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Dadurch gelangt Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen, was den Wartungsaufwand bei offenen Lagern verringert.
Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Breite von 36 mm entspricht das Lager den standardisierten Abmessungen dieser Baugröße. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Beachten Sie bei der Konstruktion den Kegel der Innenbohrung mit einem Verhältnis von 1:12.
Die Kennzeichnung W33 verweist auf eine integrierte Schmiernut sowie Schmierbohrungen am Außenring. Dieses Konstruktionsmerkmal leitet Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar und gleichmäßig in das Innere des Wälzlagers. Sie erleichtern sich damit die Nachschmierung im laufenden Betrieb erheblich, da der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen gelangt.
Für den Einbau auf einer zylindrischen Welle nutzen Sie üblicherweise eine passende Spann- oder Abziehhülse. Alternativ lässt sich das Lager direkt auf einen kegeligen Wellenzapfen aufziehen. Der Festsitz sowie die verbleibende Lagerluft lassen sich während der Montage über den axialen Verschiebeweg oder mit einer Fühlerlehre kontrollieren.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad bewältigt das Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Der verbaute Stahlblechkäfig hält diesen Temperaturen problemlos stand. Achten Sie bei hohen Temperaturen stets darauf, ein geeignetes Schmiermittel zu wählen, das diesen thermischen Bereich ebenfalls abdeckt.
Offene Wälzlager ermöglichen den flexiblen Einsatz verschiedener Schmierstoffe sowie den unkomplizierten Schmierstoffaustausch über die W33-Schmiernut. Da herstellerseitig keine Dichtscheiben verbaut sind, sollten Sie die Lagerstelle im Gehäuse durch externe Dichtungen vor eindringenden Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit schützen, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Normale Lagerluft beschreibt den Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen im unbelasteten Neuzustand vor dem Einbau. Da sich der Innenring beim Aufschieben auf den kegeligen Sitz aufweitet, verringert sich dieses radiale Lagerspiel. Prüfen Sie daher beim Einbau, ob die verbleibende Betriebsluft den Anforderungen Ihrer Konstruktion entspricht.
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