FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 369,51 € | 7.020,72 € |
| 3 | 739,03 € | 6.651,20 € |
Das Pendelrollenlager 23088 -BEA-XL-K-MB1-C3 von FAG bietet mit 440 mm Bohrung, konischem Sitz und C3-Lagerluft verlässliche Tragfähigkeit für schwere Wellenlagerungen.
Das Pendelrollenlager 23088 -BEA-XL-K-MB1-C3 von FAG nimmt hohe radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt über die Hauptabmessungen 440 mm Bohrung, 650 mm Außendurchmesser und 157 mm Breite. Konstruktionen mit schweren Lasten und kontinuierlichem Laufbetrieb profitieren von der robusten Ausführung. Mit Maßgenauigkeit PN und gesteigerter Laufgenauigkeit P5 erfüllt die Komponente anspruchsvolle Vorgaben im industriellen Maschinenbau.
Diese Ausführung kommt vorwiegend bei schweren Wellenlagerungen mit hohen Radialkräften und biegeweichen Wellenverläufen zum Tragen. Die winkelbewegliche Konstruktion wirkt Kantenpressungen an den Rollenkörpern entgegen und ermöglicht einen ruhigen Lauf auch bei leichten Schiefstellungen. In Verbindung mit geeigneten Lagergehäusen entsteht eine belastbare Baugruppe für den anspruchsvollen Dauerbetrieb.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine definierte Montage direkt auf kegeligen Wellenzapfen oder unter Verwendung von Spann- beziehungsweise Abziehhülsen. Über das axiale Verschieben lässt sich die verbleibende Lagerluft präzise justieren. Da Presssitze und betriebliche Erwärmung das Spiel einengen, gleicht die größere C3-Lagerluft diese Reduzierung im Betrieb aus. Die Wahl dieser Lagerluftklasse empfiehlt sich daher besonders bei festen Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring.
Mit einem Innendurchmesser von 440 mm, einem Außendurchmesser von 650 mm sowie einer Breite von 157 mm beansprucht die Komponente entsprechenden Bauraum in der Konstruktion. Die Fertigung erfolgt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für hohe Belastbarkeit.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine gegenüber der Normalausführung vergrößerte radiale Lagerluft im Neuzustand hin. Dieses vergrößerte Radialspiel wirkt einem Klemmen der Rollen entgegen, falls starke Passungsüberdeckungen den Innenring aufweiten oder betriebliche Erwärmungen das Radialspiel im laufenden Einsatz verringern.
Aufgrund des Kegelverhältnisses von 1:12 erfolgt der Einbau wahlweise auf einem konischen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülsen. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die Kontrolle des Festsitzes geschieht in der Praxis üblicherweise durch Messung der Lagerluftminderung.
Ausgeführt mit Maßtoleranzen nach Klasse PN und erhöhter Laufgenauigkeit nach P5, vereint das Wälzlager standardisierte Anschlussmaße mit gesteigerter Präzision an den Laufbahnen. Dies begünstigt einen ruhigen, schwingungsarmen Lauf bei dauerhafter Beanspruchung.
Die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings erlaubt ein selbsttätiges Einstellen des Rollensatzes bei Schiefstellungen der Welle. Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle werden dadurch kompensiert, ohne dass unzulässig hohe Kantenbelastungen an den tonnenförmigen Rollen entstehen.
Bei diesem Wälzlager handelt es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen. Der Schutz vor Schmutzeintrag und der Schmiermittelverbleib erfordern daher externe Gehäusedichtungen wie Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme, passend zum gewählten Schmierstoff.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/