TIMKEN
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Das Pendelrollenlager 22206 KEJW33 von TIMKEN mit den Maßen 30x62x20 mm gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus und nimmt hohe Radialkräfte auf.
Das Pendelrollenlager 22206 KEJW33 von TIMKEN ist ein zweireihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 20 mm eignet sich die Bauform für kompakte Wellenlagerungen. Die tonnenförmigen Rollen laufen auf einer sphärischen Außenringlaufbahn, wodurch das Lager Winkelfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig ausgleicht. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius.
Das Pendelrollenlager 22206 KEJW33 kommt vorrangig in industriellen Lagerungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Lasten wirken und Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen kompensiert werden müssen. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, lässt es sich direkt in bauseitige Schmiersysteme oder ölgeschmierte Gehäuse integrieren. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 widersteht kontinuierlichen dynamischen Beanspruchungen im dauerhaften Betrieb.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die normale Radiallagerluft beim Aufpressen exakt einstellen. Der Zusatz W33 steht für eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Dies ermöglicht eine gezielte Schmierstoffzufuhr zwischen die beiden Rollenreihen und erleichtert die regelmäßige Nachschmierung.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Baubreite von 20 mm folgt das Lager der Normierung der Baureihe 222. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) aus gehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6.
Das Kurzzeichen K steht für einen Innenring, dessen Bohrung sich im Verhältnis 1:12 verjüngt. Auf 12 mm axialer Länge ändert sich der Durchmesser um 1 mm. Diese Form erlaubt die feste Montage auf einer kegeligen Welle oder mittels Spannhülse, wodurch sich die radiale Lagerluft präzise einstellen lässt.
Die Schmiernut mit Schmierbohrungen nach W33-Spezifikation leitet Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt in das Innere des Wälzlagers. Der Schmierstoff verteilt sich symmetrisch zwischen beiden Wälzkörperreihen. Dies erleichtert das gezielte Nachschmieren im laufenden Betrieb und schützt die Laufbahnen vor Mangelschmierung.
TIMKEN gibt für diese Ausführung mit Stahlblechkäfig einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius an. Da keine wärmeempfindlichen Kunststoffdichtungen verbaut sind, eignet sich die offene Konstruktion für anspruchsvolle thermische Umgebungen, sofern das verwendete Schmiermittel für diese Betriebstemperaturen geeignet ist.
Es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben. Schmierstoff und Laufbahnen müssen durch die Gehäusekonstruktion, beispielsweise über externe Radialwellendichtringe oder Labyrinthe, vor Schmutz geschützt werden. Die offene Bauform ermöglicht zudem einen ungehinderten Schmiermittelaustausch bei Umlaufschmierung.
Das Bauteil ist mit der Standard-Radialluftgruppe gefertigt. Diese Lagerluft ist so ausgelegt, dass nach dem ordnungsgemäßen Aufschieben auf den kegeligen Sitz und der resultierenden Aufweitung des Innenrings ein passendes Betriebsspiel verbleibt. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf bei üblichen Betriebstemperaturen.
The Timken Company
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