FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 125,07 € | 2.376,29 € |
| 3 | 250,14 € | 2.251,22 € |
Das Pendelrollenlager 23156 -BE-XL-K von FAG nimmt mit 280 mm Bohrung und 460 mm Außendurchmesser hohe radiale Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Das Pendelrollenlager 23156 -BE-XL-K von FAG ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es verfügt über eine konische Bohrung und nimmt neben sehr hohen Radialkräften auch beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion Schiefstellungen der Welle aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt diese Ausführung Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Dieses Großlager kommt vor allem bei schweren Lagerungen zum Einsatz, bei denen elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusesitzen auftreten. Durch die symmetrische Rollenanordnung verteilen sich einwirkende Kräfte gleichmäßig über die Wälzkörper. Die Kombination aus offener Bauweise, hoher Maßstabilität und Führung durch den Stahlblechkäfig unterstützt einen vibrationsarmen Lauf in kontinuierlich beanspruchten Industrieantrieben und Getrieben.
Die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 erfordert eine Montage auf kegeligem Wellensitz oder mittels passender Spann- oder Abziehhülse. Über den axialen Verschiebeweg stellen Sie die verbleibende Betriebsradialluft gezielt ein. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, sorgt eine bauseitige Gehäuseabdichtung für Schutz vor Verunreinigungen. Der Außenring besitzt eine umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen, wodurch sich Schmierstoff direkt in das Innere des Lagers nachführen lässt.
Wesentliche Merkmale sind die Hauptabmessungen von 280 mm Bohrung, 460 mm Außendurchmesser und 146 mm Breite in ungedichteter Ausführung. Die Innenbohrung ist kegelig ausgeführt, und die Wälzkörper werden von einem Stahlblechkäfig geführt. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellen sich die Rollen selbsttätig ein, um Wellendurchbiegungen im Betrieb auszugleichen.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Verbindung mit kegeligen Wellenzapfen oder Hülsensystemen. Beim Aufschieben des Innenrings weitet sich dieser gezielt auf. Dadurch lässt sich die gewünschte betriebliche Radialluft während des Montagevorgangs präzise über die Verschiebung einstellen und kontrollieren.
Über eine im Außenring integrierte umlaufende Nut mit Schmierbohrungen gelangt Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Dieses Konstruktionsmerkmal vereinfacht die regelmäßige Nachschmierung im eingebauten Zustand, unterstützt den Wärmeabtransport aus der Kontaktzone und führt verbrauchten Schmierstoff gezielt ab.
Gefertigt wird die Ausführung mit einer Maßgenauigkeit nach Normalklasse PN und einer erhöhten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Die engere P5-Laufgenauigkeit sorgt für eine verbesserte Rundlaufpräzision an Innen- und Außenring. Dies trägt zu einem ruhigen Laufverhalten bei und vermindert Schwingungen unter schwerer Beanspruchung.
Die Komponenten aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der verbaute Stahlblechkäfig sind für Temperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne bleibt das Gefüge formstabil. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im laufenden Betrieb hängt zusätzlich vom gewählten Schmierstoff und der Dichtungsart des umgebenden Lagergehäuses ab.
Als offenes Wälzlager verfügt das Modell über keine integrierten Dichtungen. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit in die Laufbahnen zu verhindern und das unkontrollierte Austreten von Schmiermittel zu minimieren, muss die Lagerstelle im Gehäuse über geeignete Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme abgedichtet werden.
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