TIMKEN
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Das offene Pendelrollenlager 24038 EJW33 von TIMKEN nimmt hohe Radiallasten bei 190 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und 100 mm Breite auf.
Das Pendelrollenlager 24038 EJW33 von TIMKEN eignet sich für anspruchsvolle Wellenlagerungen im industriellen Einsatz. Dank der tonnenförmigen Rollen gleicht dieses zweireihige Wälzlager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 widersteht das Bauteil hohen mechanischen Belastungen. Konstrukteure nutzen diese offene Ausführung vor allem dort, wo starke radiale Kräfte wirken und eine gezielte Schmierstoffzufuhr über das Maschinengehäuse erfolgt.
Dieses Wälzlager eignet sich für schwere Lagerungen im allgemeinen Maschinenbau sowie für Industrieantriebe mit hohen Radialkräften. Durch die offene Bauform gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Rollen und Laufbahnen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei wechselnden Drehzahlen verlässlich. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht das Lager gängigen Industriestandards und lässt sich exakt in Gehäusesysteme mit zylindrischem Wellensitz einpassen.
Die Kennzeichnung EJW33 weist auf eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring hin. Über diese Kanäle lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen einleiten. Verunreinigungen und verbrauchtes Schmiermittel treten bei kontinuierlicher Schmierung nach außen aus. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Die normale Radiallagerluft erfordert aufeinander abgestimmte Passungen auf Welle und Gehäusebohrung.
Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm sowie einer Breite von 100 mm eignet sich das Lager für breite Einbauräume. Die Maße entsprechen der ISO-konformen Bauform für schwere Radiallasten. Diese Dimensionierung ermöglicht die Übertragung hoher Kräfte bei standardisierten Wellen- und Gehäusepassungen.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Diese Konstruktion erleichtert die kontinuierliche Zuführung von Schmierstoffen während des Betriebs. Das Schmiermittel gelangt direkt in den beanspruchten Bereich zwischen den Rollenreihen und trägt zur Reibungsminderung bei.
Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft bietet ein radiales Betriebsspiel, das für übliche Einbaupassungen und moderate Betriebstemperaturen ausgelegt ist. Bei hohen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring oder besonders festen Presssitzen sollte vorab geprüft werden, ob eine größere Lagerluftklasse erforderlich ist.
Als offenes Pendelrollenlager besitzt das Bauteil keine integrierten Dichtungen oder Deckscheiben. Es ist für den Einbau in geschlossene Gehäuse mit externer Abdichtung vorgesehen. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können ungehindert zirkulieren, während das umgebende Gehäuse den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit übernimmt.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Grenzen ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften. Das eingesetzte Schmiermittel muss auf die konkreten Betriebstemperaturen abgestimmt sein, um eine ausreichende Tragfähigkeit des Schmierfilms aufrechtzuerhalten.
Die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert die standardmäßigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Wälzlager nach ISO-Normen. Sie genügt den Anforderungen der meisten Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau. Für Konstruktionen mit besonders hohen Drehzahlen oder außergewöhnlicher Rundlaufpräzision stehen bei Bedarf engere Toleranzklassen zur Verfügung.
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