NACHI
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Das Pendelrollenlager 22213 EXQW33KC3 von NACHI bietet mit 65x120x31 mm, konischer Bohrung und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit bei Fluchtungsfehlern.
Dieses zweireihige Pendelrollenlager 22213 EXQW33KC3 nimmt hohe radiale Belastungen sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings gleicht das Lager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtung ist es für externe Schmiersysteme konzipiert. Die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über einen Stahlblechkäfig und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Dieses Wälzlager kommt in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen hohe Radialkräfte auf Durchbiegungen der Welle oder fertigungsbedingten Gehäuseversatz treffen. Die hohlkugelige Außenringbahn ermöglicht dabei den flexiblen, winkeleinstellbaren Lauf beider Rollenreihen. Über die umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich die Lagerstelle direkt im Betrieb mit Schmierstoff versorgen. Das Schmiermittel gelangt dadurch ohne Umwege zwischen die Wälzkörper, was einen reibungsarmen Lauf unterstützt.
Das Kennzeichen K steht für die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die direkte Montage auf kegeligen Wellensitzen sowie mithilfe passender Spann- oder Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Der radiale Festsitz lässt sich über den axialen Verschiebeweg beim Einbau exakt bestimmen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht die Verringerung des Radialspiels durch das Aufpressen sowie thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen von bis zu +200 Grad aus.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Gesamtbreite von 31 mm. Es wird nach der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Der Werkstoff 100Cr6 sorgt für formstabile Laufeigenschaften im täglichen Dauerbetrieb industrieller Anlagen.
Der Buchstabe K kennzeichnet eine kegelige Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12. Diese Ausführung erleichtert die Montage auf zylindrischen Wellen unter Verwendung passender Spannhülsen oder direkt auf konisch geschliffenen Wellenzapfen. Über das axiale Aufschieben lässt sich die verbleibende Lagerluft beim Einbau kontrollieren.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft hin. Beim Aufpressen des konischen Innenrings verringert sich das innere Lagerspiel naturgemäß. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, dass auch nach dem Aufweiten und bei betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Spiel für einen leichten Lauf verbleibt.
Das Kürzel W33 beschreibt eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren über das Lagergehäuse erheblich. Der Schmierstoff tritt direkt in das Innere der Laufbahnen ein und versorgt Rollen sowie den Stahlblechkäfig mit Schmierfett oder Schmieröl.
Das Pendelrollenlager eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl und der unempfindliche Stahlblechkäfig bleiben in dieser Temperaturspanne formstabil. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Dichtungen im umgebenden Gehäuse und das verwendete Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Der Außenring des Lagers besitzt eine durchgehende hohlkugelige Innenlaufbahn. Die beiden Rollenreihen passen sich dadurch Schiefstellungen des Innenrings flexibel an. Dynamische Durchbiegungen rotierender Wellen sowie fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen zwei Lagergehäusen werden ohne erhöhte Kantenpressung im laufenden Betrieb ausgeglichen.
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