NKE
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Das Pendelrollenlager 22330 -CE-W33 von NKE Steyr nimmt hohe Radialkräfte bei 150 mm Bohrung und 320 mm Außendurchmesser auf.
Das Pendelrollenlager 22330 -CE-W33 ist ein doppelreihiges Wälzlager für schwere Industrieanwendungen mit Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen. NKE Steyr fertigt dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen zwischen den massiven Ringen. Mit einer Breite von 108 mm bietet das Bauteil eine tragfähige Basis für anspruchsvolle Lagerstellen im Maschinen- und Anlagenbau.
Konstrukteure setzen das Pendelrollenlager 22330 -CE-W33 bevorzugt dort ein, wo hohe Radiallasten auftreten und Schiefstellungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn stellt sich der Rollensatz winkelbeweglich ein, ohne dass unzulässige Kantenspannungen entstehen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Industrieantrieben sowie Lagerstellen mit Durchbiegungen oder Fluchtungsfehlern. Das Lager deckt einen weiten Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab und bleibt auch unter thermischer Belastung maßstabil.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren im Betrieb erheblich, da Schmierfett oder Schmieröl direkt radial in das Lagerinnere zwischen die beiden Rollenreihen gelangt. Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, ist eine wirksame Abdichtung der umgebenden Gehäusekonstruktion erforderlich. Dies schützt den Schmierstoff vor Verlust und bewahrt die Laufbahnen vor dem Eindringen fester Schmutzpartikel oder Feuchtigkeit.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm sowie eine Baubreite von 108 mm auf. Diese Hauptabmessungen definieren die passenden Anschlussmaße für die Welle und das Lagergehäuse.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine am Außenring eingebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Über diese Kanäle lässt sich Schmierstoff von außen direkt zwischen die beiden Rollenreihen einbringen, was die Nachschmierung im eingebauten Zustand erleichtert.
Nein, es handelt sich um ein offenes Lager ohne eigene Dichtscheiben. Für den praktischen Einsatz ist daher eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, um das Schmiermittel im Lager zu halten und das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu verhindern.
Dieses Modell ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel der Rollen im unbelasteten Zustand und eignet sich für übliche Passungswahlen sowie Standard-Betriebstemperaturen im Maschinenbau.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind für dieses gesamte Temperaturfenster ausgelegt, sofern ein dafür geeigneter Schmierstoff eingesetzt wird.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper. Er hält die Tonnenrollen auf Abstand, sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Belastbarkeit aus.
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