22315 -E1-XL-K-T41A Pendelrollenlager von FAG
22315 -E1-XL-K-T41A Pendelrollenlager von FAG

FAG

Pendelrollenlager FAG 22315 -E1-XL-K-T41A

Technische Daten
 
Innendurchmesser
75 mm
Außendurchmesser
160 mm
Breite
55 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
stark erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
für schwingende Beanspruchung
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
4,85 kg
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Pendelrollenlager FAG 22315 -E1-XL-K-T41A
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Pendelrollenlager FAG 22315 -E1-XL-K-T41A

Das FAG Pendelrollenlager 22315 -E1-XL-K-T41A (75x160x55 mm) ist für schwingende Beanspruchung konzipiert und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb eigenständig aus.

Das Pendelrollenlager 22315 -E1-XL-K-T41A von FAG ist ein zweireihiges Rollenlager mit balligen Rollen für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und 55 mm Breite nimmt dieses Wälzlager hohe radiale sowie kombinierte Kräfte auf. Die offene Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) besitzt eine Schmiernut samt Bohrungen im Außenring. Dadurch gelangt Schmierstoff im laufenden Betrieb direkt an die Wälzkörper.

Warum eignet sich das Pendelrollenlager 22315 -E1-XL-K-T41A für schwingende Beanspruchungen?

Dieses Wälzlager ist für den Einsatz unter schwingender Beanspruchung ausgelegt, wie sie typischerweise in Schwingsieben und Vibrationsanlagen auftritt. Bei solchen Anwendungen wirken starke Stoßbelastungen und Schwingungen auf das Gesamtsystem ein. Durch die sphärische Außenringlaufbahn winkelt sich der Rollensatz bei Wellendurchbiegungen eigenständig ein, ohne die Tragfähigkeit zu verringern. Das Lager gleicht Fluchtungsfehler im System betriebssicher aus.

Welche Vorteile bieten konische Bohrung und T41A-Spezifikation?

Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12, die eine direkte Montage auf konischen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen ermöglicht. Zudem besitzt diese T41A-Sonderausführung eine stark erhöhte Radiallagerluft. Beim Festziehen des Innenrings auf dem Kegel verringert sich die Lagerluft kontrolliert, sodass auch bei betriebsbedingter Erwärmung im Bereich von -30 bis +200 Grad ausreichend Betriebsspiel erhalten bleibt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Schwingungen sicher.

Welche Maße hat das Pendelrollenlager 22315 -E1-XL-K-T41A?

Mit 75 mm Bohrungsdurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 55 mm Breite entspricht das Wälzlager den Normmaßen der Reihe 22315. Gefertigt ist die Ausführung aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Toleranzklasse entspricht der Normtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 für den regulären Industrieeinsatz.

Was bedeutet die Kennzeichnung T41A bei diesem FAG Lager?

T41A kennzeichnet das Pendelrollenlager als Sonderausführung für Schwingsiebe und schwingende Beanspruchung. In Verbindung mit der stark erhöhten Radiallagerluft ist die Konstruktion speziell auf Stoßbelastungen ausgelegt. Dadurch widersteht das Bauteil den hohen Radialbeschleunigungen und Vibrationen in schwingenden Maschinenkonstruktionen.

Warum besitzt das Pendelrollenlager eine konische Bohrung?

Das Kegelverhältnis von 1:12 ermöglicht die direkte Montage auf kegeligen Wellensitzen oder Standard-Spannhülsen. Durch das axiale Aufschieben des Innenrings lässt sich die erforderliche Radialluftverminderung während des Einbaus exakt einstellen. Dies erleichtert zudem die Demontage bei Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten in industriellen Anlagen.

Warum ist die Radiallagerluft bei dieser Ausführung stark erhöht?

Die stark erhöhte Lagerluft kompensiert die radiale Aufweitung des Innenrings beim Aufpressen auf den kegeligen Sitz. Zudem entsteht bei hoher schwingender Beanspruchung im Schwingsieb Reibungswärme, die zu einer thermischen Ausdehnung führt. Das vergrößerte Ausgangsspiel verhindert, dass sich das Wälzlager während des Betriebs bei Temperaturen bis zu +200 Grad unzulässig verspannt.

Wie erfolgt die Schmierung bei dieser offenen Ausführung?

Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erfordert der Betrieb eine externe Gehäusedichtung sowie eine gezielte Schmiermittelzufuhr. Das Lager verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit Bohrungen im Außenring. Über diesen Schmierkanal lässt sich Schmierfett oder Schmieröl bei laufender Wartung direkt zwischen die beiden Rollenreihen einbringen.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager betrieben werden?

Zwischen -30 und +200 Grad Celsius liegt der zulässige Einsatzbereich des Lagers. Die Stahlkomponenten und der Stahlblechkäfig sind für diese thermischen Belastungen formstabil ausgelegt. Bei der Inbetriebnahme ist darauf zu achten, dass auch der verwendete Schmierstoff und die externe Gehäuseabdichtung für die vorherrschenden Betriebstemperaturen spezifiziert sind.

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