FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 50,08 € | 951,65 € |
| 3 | 100,17 € | 901,56 € |
Das Pendelrollenlager 22328 -E1-XL-C4 von FAG mit den Maßen 140x300x102 mm gleicht Fluchtungsfehler unter schweren radialen Lasten aus.
Das Pendelrollenlager 22328 -E1-XL-C4 von FAG nimmt schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn stellt sich das zweireihige Wälzlager winkelbeweglich ein und kompensiert Durchbiegungen oder Schiefstellungen der Welle im laufenden Betrieb. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig, eignet sich dieses offene Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Antriebstechnik.
Diese Lagerbauform wird bevorzugt bei hoch belasteten Lagerungen mit hohen Radialkräften und biegeweichen Wellen eingesetzt. Überall dort, wo elastische Wellendurchbiegungen auftreten oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen unvermeidbar sind, hilft die Pendelfunktion, unzulässige Kantenspannungen zu vermeiden. Die Ausführung als offenes Lager erlaubt eine zielgerichtete Nachschmierung über die umlaufende Nut und Schmierbohrungen im Außenring direkt in den inneren Lagerbereich.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und der Klasse C3 liegt. Diese Ausführung ist erforderlich, wenn hohe Temperaturgradienten zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf der 140-mm-Welle die Lagerluft beim Einbau verringern. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad behält das Bauteil auch bei starker Erwärmung genügend inneres Spiel für einen leichten Lauf.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 140 mm, einen Außendurchmesser von 300 mm und eine Breite von 102 mm. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1), wodurch sich das Bauteil passgenau in genormte Gehäusesitze und Wellenabsätze einfügt.
Die Radialluftklasse C4 bietet größeres Radialspiel als Standardlager. Bei Erwärmung des Innenrings oder strammen Passungen dehnt sich der Innenring aus. Die vergrößerte Lagerluft fängt diese thermische und mechanische Aufweitung ab, ohne dass das Lager verspannt.
Im Außenring befinden sich eine eingestochene Schmiernut sowie radiale Schmierbohrungen. Über diese Vorrichtung gelangt Fett oder Schmieröl bei Wartungsintervallen direkt zwischen die Rollenkränze. Da keine integrierten Schleifdichtungen vorhanden sind, muss das umgebende Lagergehäuse das Wälzlager vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen.
Das Lager deckt ein Temperaturfenster von -30 bis +200 Grad ab. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Grenzen formstabil. Das gewählte Schmiermittel sollte passend auf diesen thermischen Einsatzbereich abgestimmt sein.
Der durchgehärtete Chromstahl 100Cr6 bildet den Industriestandard für beanspruchte Rollenlager. Er zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Formbeständigkeit aus. Dadurch widersteht der Werkstoff auch dynamischen Wechselbelastungen im Betrieb.
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