FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,46 € | 122,66 € |
| 20 | 12,92 € | 116,20 € |
Das Pendelrollenlager 22312 -E1-K von FAG mit den Maßen 60x130x46 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt hohe Radialkräfte auf.
Das FAG Pendelrollenlager 22312 -E1-K ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Dank der hohlkugeligen Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager winkelbeweglich ein. Dadurch gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Als offenes Lager mit normaler Radiallagerluft konzipiert, lässt es sich flexibel in bestehende Schmiersysteme integrieren.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses zweireihige Rollenlager vor allem an Lagerstellen mit schweren Radiallasten, denen zusätzliche Axialkräfte in beiden Richtungen überlagert sind. Es kommt dort zum Einsatz, wo elastische Durchbiegungen der Welle oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auszugleichen sind. Über die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt frischer Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze. Dies unterstützt eine gleichmäßige Versorgung der Kontaktflächen bei hohen Beanspruchungen.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die Montage wahlweise direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe einer passenden Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Der feste Sitz sowie die verbleibende Radialluft lassen sich beim Aufschieben über den axialen Verschiebeweg bestimmen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und bleibt im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad formstabil.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 46 mm auf. Die Innenbohrung ist im Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt, was den Einsatz auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse ermöglicht.
Der Kennbuchstabe K steht für eine kegelig ausgeführte Bohrung des Innenrings. Im Gegensatz zu Lagern mit zylindrischem Sitz erfordert diese Variante einen kegeligen Wellensitz oder eine Montagehülse, wodurch sich das Lagerspiel beim radialen Aufpressen exakt einstellen lässt.
Der Außenring verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Über diese Vorrichtung lässt sich Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt in das Zentrum des Lagers pressen, wodurch beide Rollenreihen gleichmäßig mit Schmierstoff versorgt bleiben.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad Celsius, eignet sich das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) auch für thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Entscheidend für den Betrieb ist dabei die Wahl eines Schmierstoffs, der diesen Temperaturbereich abdeckt.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die beiden symmetrischen Rollensätze. Dieser Käfigtyp beansprucht wenig Bauraum, erlaubt ein ausreichendes Schmierstoffvolumen im Lagerinneren und verträgt starke Radialbeschleunigungen bei mittleren bis hohen Drehzahlen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Normaltoleranz genügt für die Mehrzahl aller Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau.
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