NACHI
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Das Pendelrollenlager 22211 EXQW33C3 von NACHI bietet mit 55x100x25 mm hohe radiale Tragfähigkeit und gleicht Fluchtungsfehler bei erhöhter Lagerluft C3 aus.
Das Pendelrollenlager 22211 EXQW33C3 von NACHI nimmt schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die tonnenförmigen Rollen kompensiert diese Bauart Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse ohne zusätzliche Kantenbelastungen. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und 25 mm Breite eignet sich das offene Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Dieses zweireihige Rollenlager kommt vor allem bei Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehlern in rotierenden Wellensystemen und Industrieantrieben zum Einsatz. Die Konstruktion aus Wälzlagerstahl 100Cr6 widersteht hohen mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb. Dank der offenen Bauweise lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäusesysteme integrieren, während die Toleranzklasse P0 eine normgerechte Maßhaltigkeit unterstützt.
Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft C3 wirkt einem Verklemmen der Rollen entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen das innere Spiel verringern. Gleichzeitig vereinfachen die umlaufende Schmiernut und die Bohrungen im Außenring die Nachschmierung im verbauten Zustand. Sie führen frisches Schmiermittel ohne Demontage direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße und das Schmierkonzept der Anlage.
Dieses Pendelrollenlager besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm. Die Maße entsprechen der Standardausführung in der Toleranzklasse P0. Stimmen Sie vor dem Einbau den Wellensitz und die Gehäusebohrung auf diese Werte ab, um die Funktion der Baugruppe zu unterstützen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen bei hohen Betriebstemperaturen oder enge Presspassungen aus. Dadurch laufen die Wälzkörper auch unter thermischer Belastung frei und ohne unzulässige Vorspannung.
Die Schmiernut mit Bohrungen am Außenring ermöglicht die gezielte Nachschmierung des Wälzlagers im eingebauten Zustand. Schmierfett oder Schmieröl gelangt dadurch von außen direkt in das Zentrum des Lagers zwischen die beiden Rollenreihen. Dies erleichtert die Wartung und trägt zu einer gleichmäßigen Schmierstoffverteilung im Betrieb bei.
Es handelt sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben. Bei dieser Bauform übernehmen externe Dichtungen im Lagergehäuse den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit. Das Bauteil erfordert eine anwendungsspezifische Schmierung mit Öl oder Fett vor der Inbetriebnahme und lässt sich flexibel an verschiedene Betriebsumgebungen anpassen.
Das Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Die thermische Belastbarkeit hängt im Einsatz maßgeblich vom verwendeten Schmierstoff und den Dichtungselementen des Gehäuses ab. Für den oberen Temperaturbereich empfiehlt sich ein Schmiermittel mit entsprechender Temperatureignung.
Die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings erlaubt es den tonnenförmigen Rollen und dem Innenring, sich winklig einzustellen. Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse sowie elastische Wellendurchbiegungen unter Last führen daher nicht zu schädlichen Kantenspannungen an den Rollenenden.
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