FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Pendelrollenlager 22316 -E1A-XL-K-MA-T41A (80x170x58 mm) von FAG eignet sich mit Messingkäfig und konischer Bohrung speziell für schwingende Beanspruchungen.
Das Pendelrollenlager 22316 -E1A-XL-K-MA-T41A von FAG ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 80 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und 58 mm Breite. Diese Spezialausführung wurde gezielt für den Einsatz unter schwingender Beanspruchung gefertigt. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht das Lager Fluchtungsfehler eigenständig aus. Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper bei dynamischen Belastungen, während die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring eine direkte Nachschmierung ermöglicht.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Schwingsiebe und Vibrationsmaschinen, bei denen hohe Beschleunigungskräfte auftreten. Die Fertigung nach der Spezifikation T41A ist direkt auf wechselnde Stoßbelastungen abgestimmt. Die stark erhöhte Radiallagerluft fängt thermische Dehnungen auf, die während intensiver Schwingungen entstehen können. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad arbeitet das Lager auch unter starken thermischen Schwankungen betriebssicher.
Die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 erleichtert die präzise Montage auf konischen Wellensitzen oder in Kombination mit Spann- und Abziehhülsen. Beim axialen Aufschieben verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert, wodurch sich der Festsitz exakt justieren lässt. Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, unterstützt die Schmiernut im Außenring eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung über das umgebende Gehäuse. Das Lager erfüllt die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die Bohrung beträgt 80 mm, der Außendurchmesser 170 mm und die Breite 58 mm. Der Innendurchmesser verjüngt sich im Kegelverhältnis 1:12, was beim Aufsetzen auf die Welle oder eine Spannhülse maßgeblich ist.
Das Kürzel T41A kennzeichnet Pendelrollenlager für Vibrationsmaschinen und Schwingsiebe. Diese Sonderausführung umfasst engere Durchmessertoleranzen, eine stark vergrößerte Radiallagerluft sowie einen Messingkäfig. Dadurch widersteht das Bauteil den hohen Fliehkräften und stoßartigen Radialbeschleunigungen, die in Schwingsieben kontinuierlich auf die Wälzkörper wirken.
Die stark erhöhte Lagerluft beugt einem Klemmen der Wälzkörper bei intensiver Erwärmung vor. Schwingbewegungen und Unwuchten erzeugen im Betrieb zusätzliche Reibungswärme, wodurch sich der Innenring ausdehnt. Zudem verringert sich das Lagerspiel beim Aufpressen des kegeligen Innenrings, sodass im Betriebszustand die erforderliche Radialluft erhalten bleibt.
Über eine Umfangsnut und mehrere Schmierbohrungen im Außenring gelangt das Schmiermittel direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Da es sich um ein offenes Lager ohne schleifende Dichtungen handelt, erfolgt die Abdichtung über die Gehäusekonstruktion, während Schmierfett oder Schmieröl über die Bohrungen zugeführt werden kann.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der metallische Messingkäfig tragen auch bei Hitzeentwicklung zu einer hohen Formstabilität bei. Dies ist besonders bei Schwingsieben wichtig, an denen durch Reibung und Materialdurchsatz hohe Temperaturen herrschen können.
Die Kennung MA steht für einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Der Werkstoff Messing reduziert die Reibung an den Wälzkörpern und bietet günstige Notlaufeigenschaften. Die Außenringführung dient dazu, Schwingungsübertragungen auf den Käfig zu dämpfen und stabilisiert die Rollensätze bei harten Schlägen sowie schnellen Beschleunigungswechseln.
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