TIMKEN
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Das Pendelrollenlager 21315 EJW33 von TIMKEN (75x160x37 mm) nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler bei Wellendurchbiegungen im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 21315 EJW33 von TIMKEN ist ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit den Hauptabmessungen 75x160x37 mm nimmt dieses Bauteil sehr hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) widersteht das Lager mechanischen Belastungen im weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) schaffen eine solide Grundlage für den direkten Einbau auf zylindrischen Wellen.
Das Pendelrollenlager 21315 EJW33 bewährt sich in schweren mechanischen Antrieben und Wellenlagerungen mit hohen radialen Belastungen. Treten während des Betriebs Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auf, gleicht die sphärische Außenringlaufbahn diese Winkelfehler selbsttätig aus. Die zweireihige Rollenanordnung verteilt die Last gleichmäßig und wirkt Kantenspannungen an den Kontaktflächen entgegen. So bleibt das System auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen mit wechselnden Kräften im stabilen Lauf.
Die Ausführung EJW33 kombiniert einen führungsgenauen Stahlblechkäfig mit einer Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring. Dieses Merkmal erleichtert das Nachschmieren im Gehäuse, da der Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen gelangt. Als offenes Lager erfordert die Ausführung ein abgestimmtes Schmierkonzept und externe Gehäusedichtungen, um Verunreinigungen fernzuhalten. Die normale Lagerluft setzt voraus, dass Betriebstemperatur und Passungswahl keine extremen Wärmedehnungen im Lager erzeugen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 37 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf zylindrischen Wellen und in entsprechenden Lagergehäusen der gleichen Maßreihe.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Wälzlagers. Über diese Kanäle lässt sich Schmierstoff von außen direkt in das Innere des Lagers zwischen die beiden Rollenreihen einbringen, was die Wartung und kontinuierliche Nachschmierung im Gehäuse vereinfacht.
Ein Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen präzise und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Durch das elastische Verhalten fängt der Käfig Stöße ab und eignet sich für standardmäßige Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad ohne thermische Verformung.
Bei diesem Modell liegt eine normale Radiallagerluft vor, die auch als CN bezeichnet wird. Diese Ausführung eignet sich für Standardanwendungen mit üblichen Wellen- und Gehäusepassungen sowie normalen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Für extreme Wärmedehnungen wären hingegen Ausführungen mit vergrößerter Lagerluft erforderlich.
Dieses Lager besitzt herstellerseitig keine integrierten Dichtscheiben. Ein offenes Wälzlager ermöglicht die flexible Wahl zwischen Fett- oder Ölschmierung und erleichtert das Nachschmieren über die Schmierbohrungen im Außenring. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit müssen externe Dichtungen im umgebenden Gehäuse vorgesehen werden.
Der zulässige Temperaturbereich für das Modell liegt zwischen -30 und +200 Grad. Da sowohl die Ringe und Rollen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) als auch der Stahlblechkäfig thermisch beständig sind, deckt das Lager thermisch anspruchsvolle Umgebungen im Maschinenbau zuverlässig ab.
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