NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,32 € | 63,13 € |
| 30 | 6,64 € | 59,81 € |
Das Pendelrollenlager 22310 -E-K-W33 von NKE Steyr bietet 50 mm Bohrungsdurchmesser, eine kegelige Bohrung und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22310 -E-K-W33 von NKE Steyr ist ein zweireihiges Wälzlager, das für Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften und Stoßbelastungen ausgelegt ist. Durch seine tonnenförmigen Rollen gleicht das Lager Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Als offenes Pendelrollenlager mit den Abmessungen 50 x 110 x 40 mm lässt es sich über die vorhandene Schmiernut direkt in die bestehende Maschinenschmierung einbinden. Das Modell eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Das Pendelrollenlager kommt vor allem in mechanisch beanspruchten Lagerungen des Maschinenbaus zum Einsatz, bei denen Wellendurchbiegungen auftreten können. Die Konstruktion nimmt hohe Radiallasten sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Relevante Anwendungsbereiche finden sich in Lagerstellen mit kombinierten Belastungen und Neigungsfehlern. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet, während der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für Formstabilität unter Belastung sorgt.
Die kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erleichtert die Montage auf einem konischen Wellensitz oder mittels passender Spannhülse. Dadurch lässt sich die normale Radiallagerluft beim Aufschieben kontrolliert anpassen. Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet die umlaufende Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring zur Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Abdichtung extern über das Gehäuse, um Schmierstoffverlust und Schmutzeintrag zu vermeiden.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 40 mm entspricht das Lager den Standardabmessungen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1), wodurch sich das Wälzlager passgenau in genormte Gehäuse und Wellensitze montieren lässt.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine kegelige Bohrung mit dem Standardkegel 1:12. Diese Geometrie ermöglicht die Befestigung auf einer zylindrischen Welle mithilfe einer passenden Spann- oder Abziehhülse sowie auf konischen Wellenzapfen. Beim Aufpressen verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert bis zum gewünschten Passungssitz.
Das Kennzeichen W33 steht für eine am Außenring eingebrachte Schmiernut mit Schmierbohrungen. Diese Konstruktion leitet frischen Schmierstoff gezielt direkt zwischen die beiden Rollenreihen ein. Wartungs- und Nachschmierarbeiten lassen sich so effizient durchführen, ohne dass das Lager aus dem Gehäuse ausgebaut werden muss.
Offene Wälzlager ermöglichen eine unkomplizierte Schmierstoffversorgung über externe Fett- oder Ölkreisläufe. Sie kommen bevorzugt in geschlossenen Gehäusen zum Einsatz, deren externe Gehäusedichtungen den Schutz vor Verunreinigungen übernehmen. Die ungedichtete Bauart begünstigt zudem den freien Durchfluss des Schmiermittels über die Schmierbohrungen.
Für dieses aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) hergestellte Lager ist ein zulässiger Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad angegeben. Der verbaute Stahlblechkäfig hält diesen Temperaturen stand. Bei der Konstruktion der Lagerstelle ist zu beachten, dass auch das verwendete Schmiermittel sowie externe Dichtungen für die Betriebstemperatur ausgelegt sind.
Die normale Radiallagerluft (CN) bietet das reguläre Betriebsspiel für Standardanwendungen ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse. Da sich die Lagerluft beim Aufschieben auf den kegeligen Sitz verringert, empfiehlt sich während der Montage eine Überprüfung des Restspiels mit einer Fühlerlehre.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint