NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 14,06 € | 126,47 € |
Das Pendelrollenlager 22219 -E-K-W33 von NKE Steyr bietet mit den Maßen 95x170x43 mm und kegeliger Bohrung zuverlässigen Ausgleich von Fluchtungsfehlern.
Das doppelreihige Pendelrollenlager 22219 -E-K-W33 von NKE Steyr ist für schwere radiale und kombinierte Belastungen konstruiert. Durch die sphärische Außenring-Laufbahn gleicht dieses Wälzlager Schiefstellungen und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 43 mm deckt das offene Lager anspruchsvolle Einsätze im industriellen Maschinenbau ab. Der Fertigungswerkstoff 100Cr6 verleiht den Komponenten eine hohe Formstabilität.
Konstruktionen mit hohen Radialkräften und gleichzeitigen Fluchtungsfehlern bilden den primären Einsatzbereich dieses Lagers. Dank der offenen Bauform und des Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad arbeitet die Konstruktion auch unter anspruchsvollen thermischen Umgebungsbedingungen. Maschinenteile mit durchbiegungsgefährdeten Wellen oder Fluchtungsabweichungen im Lagergehäuse profitieren von dieser Bauart. Der formstabile Stahlblechkäfig führt die Rollen präzise und hält dynamischen Belastungen im Dauerbetrieb stand.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Konfiguration erlaubt die direkte Montage auf kegeligem Wellensitz oder den flexiblen Aufbau mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Bei der Montage lässt sich die verbleibende Lagerluft durch den axialen Verschiebeweg exakt einstellen. Das Kennzeichen W33 weist auf die integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring hin. Dies ermöglicht eine gleichmäßige Schmierstoffzufuhr direkt in das Lagerinnere.
Mit 95 mm Innendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite entspricht das Wälzlager genormten Standardmaßen. Es entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und besitzt eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Der Außenring ist ab Werk mit einer Schmiernut und Schmierbohrungen versehen.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Diese Konstruktion erleichtert die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen die beiden Rollenreihen. Dadurch verteilt sich der Schmierstoff gleichmäßig im Inneren, was die Reibung mindert und Wartungsabläufe im Betrieb vereinfacht.
Mit der kegeligen Innenbohrung im Verhältnis 1:12 gelingt die feste Montage auf konischen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring kontrolliert auf. Dadurch lässt sich das radiale Betriebsspiel gezielt an die jeweiligen Erfordernisse der Lagerstelle anpassen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtungen. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem, vorzugsweise direkt über die Schmiernut W33. Je nach Betriebsparametern kommt Schmieröl oder Schmierfett zum Einsatz. Externe Dichtungen am Lagergehäuse schützen die Laufbahnen vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre mechanische Festigkeit. Bei höheren Betriebstemperaturen ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel für das entsprechende thermische Niveau freigegeben ist.
Ab Werk ist eine normale Radiallagerluft (Standardausführung CN) vorgegeben. Bei der Montage auf einer konischen Welle oder Hülse verringert sich dieses radiale Spiel durch die Aufweitung des Innenrings. Die verbleibende Lagerluft wird während des Einbaus üblicherweise mit einer Fühlerlehre zwischen Außenring und Rollen kontrolliert.
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