TIMKEN
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Das Pendelrollenlager 22220 KEJW33 von TIMKEN bietet eine konische Bohrung 100 mm, Außenring-Schmiernut sowie hohe Belastbarkeit bei 180 mm Außendurchmesser.
Das Pendelrollenlager 22220 KEJW33 von TIMKEN nimmt hohe Radiallasten sowie beidseitige Axialkräfte auf. Mit den Hauptabmessungen 100 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 46 mm Breite gleicht diese zweireihige Bauform Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig decken einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Als offenes Wälzlager ermöglicht die Ausführung eine gezielte Schmierung direkt an der Lagerstelle.
Das Pendelrollenlager 22220 KEJW33 kommt vorrangig bei Industrieantrieben und Lagerungen zum Einsatz, bei denen Durchbiegungen oder Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Lager winkeleinstellbar ein, ohne die Reibung übermäßig zu steigern. Typische Anwendungsbereiche umfassen stark belastete Wellenführungen sowie Gehäuselagerungen mit kombinierten Lasten. Die offene Konstruktion ermöglicht eine Schmierung bei Betriebstemperaturen von bis zu +200 Grad.
Die Kennzeichnung KEJW33 weist auf zwei konstruktive Besonderheiten hin. Die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 dient der festen Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen. Hierüber lässt sich die radiale Lagerluft einstellen. Das Merkmal W33 beschreibt die im Außenring integrierte Umfangsnut mit radialen Schmierbohrungen. Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die Rollenkränze, was den Nachschmieraufwand im Gehäuse erleichtert.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Baubreite von 46 mm. Die Innenbohrung ist im Kegelverhältnis 1:12 konisch ausgeführt. Dank der genormten Toleranzklasse P0/PN entspricht die Maßhaltigkeit den etablierten Industrieanforderungen nach ABEC 1 für Standardlagerungen.
Lager mit konischer Bohrung werden entweder direkt auf einen konischen Wellenzapfen oder mit Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf einer zylindrischen Welle befestigt. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich die radiale Lagerluft verringert. Die korrekte Passung kontrollieren Instandhalter üblicherweise über die verbleibende Lagerluft.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen am Außenring. Dieses Merkmal erleichtert die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar in das Lagerinnere. Bei laufendem Betrieb verteilt sich der Schmierstoff symmetrisch über beide Rollenreihen, was den Wartungsvorgang im Gehäuse unterstützt.
Ausgeführt ist das Bauteil mit normaler Radiallagerluft (CN). Dieser Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen ermöglicht bei üblichen Einbauverhältnissen und moderaten Betriebstemperaturen einen freien Lauf. Bei der Befestigung auf einer Spannhülse verringert sich dieses Anfangsspiel, weshalb das Lagerspiel während des Aufpressens überprüft werden sollte.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der integrierte Stahlblechkäfig bleiben in dieser Temperaturspanne formstabil. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, bestimmt das gewählte externe Schmiermittel die tatsächliche thermische Einsatzgrenze in der Maschine.
Als offenes Lager ist diese Ausführung für Anwendungen konzipiert, bei denen das umgebende Gehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernimmt. Die offene Konstruktion ermöglicht den Einsatz in Ölbad- oder Zirkulationsschmierungen und erleichtert die kontinuierliche Nachschmierung über die W33-Außenringnut bei Wartungsarbeiten.
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