SKF
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Das Pendelrollenlager 23038 CCK/C3W33 von SKF gleicht Fluchtungsfehler bei schweren Radiallasten aus und misst 190 x 290 x 75 mm.
Das Pendelrollenlager 23038 CCK/C3W33 von SKF bewältigt hohe radiale sowie axiale Belastungen in anspruchsvollen Industrieanlagen. Als offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet es sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Rollensätze im Betrieb auf Abstand. Durch die Kombination aus konischer Bohrung, leicht erhöhter Radiallagerluft C3 und einer Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring fügt sich diese Lagereinheit praxisgerecht in industrielle Instandhaltungs- und Neukonstruktionen ein.
Diese Bauform kommt vorrangig bei schweren Radiallasten zum Einsatz, bei denen elastische Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler auftreten können. Die beiden Rollenreihen laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringbahn, wodurch das Lager Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig ausgleicht. Dadurch verringern sich Kantenpressungen an den Wälzkörpern. Das offene Design erlaubt zudem die flexible Einbindung in bestehende Schmiersysteme mit externer Gehäuseabdichtung.
Die konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12 gestattet die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf glatten Wellen. Beim Aufschieben verringert sich das Lagerspiel gezielt. Die vergrößerte Lagerluftklasse C3 trägt dazu bei, dass auch nach dem Festsitz sowie bei temperaturbedingter Ausdehnung im laufenden Betrieb ausreichend Radialluft verbleibt. Zusätzlich erleichtert die integrierte W33-Schmiernut im Außenring die Nachschmierung während des Betriebs.
Die Hauptabmessungen betragen 190 mm Bohrungsdurchmesser, 290 mm Außendurchmesser und 75 mm Baubreite. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusekonstruktionen. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Maßtoleranzen der Anschlussteile an Welle und Gehäuse.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieses vergrößerte Betriebsspiel wird gewählt, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse den Innenring aufweiten oder betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Lager mit dem Kennzeichen K besitzen eine kegelig ausgeführte Innenbohrung im Verhältnis 1:12. Sie werden entweder direkt auf einen abgestimmten Kegelwellensitz gepresst oder mit Spann- beziehungsweise Abziehhülsen montiert. Der korrekte Festsitz lässt sich über das axiale Verschieben und das Messen der verbleibenden Lagerluft kontrollieren.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Durch diese Öffnungen gelangt Schmierstoff unmittelbar zwischen die beiden Rollenreihen in das Innere des Lagers. Das vereinfacht die regelmäßige Wartung und unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im Wälzbereich.
Die Ausführung 23038 CCK/C3W33 ist als offenes Wälzlager ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben konstruiert. Die Lagerstelle benötigt daher eine externe Gehäuseabdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit. Die offene Konstruktion ermöglicht die freie Wahl des passenden Schmiermittels innerhalb des Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad.
Die Ausführung kombiniert die normale Maßgenauigkeit PN mit der erhöhten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Die Anschlussmaße entsprechen damit dem üblichen Standard für einen einfachen Komponententausch, während die präzisere Fertigung der Laufbahnen für eine reduzierte Schwingungsneigung und ruhigen Rundlauf sorgt.
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