FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,18 € | 136,34 € |
| 20 | 14,35 € | 129,17 € |
Pendelrollenlager 22312 -E1-XL-C4 von FAG mit 60 mm Bohrung kompensiert Fluchtungsfehler und bietet durch C4-Lagerluft erweiterten Spielraum bei hohen Betriebstemperaturen.
Das Pendelrollenlager 22312 -E1-XL-C4 von FAG ist ein zweireihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 46 mm nimmt dieses Wälzlager sehr hohe Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Lager winkeleinstellbar auf Wellendurchbiegungen ein. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält mechanischen Belastungen im Dauerbetrieb stand.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich für Lagerungsfälle mit hohen Radialkräften und beidseitig wirkenden Axialkräften, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die winkeleinstellbare Bauweise gleicht das Bauteil Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Lager lässt sich die Ausführung flexibel mit Schmieröl oder Schmierfett betreiben. Der Außenring verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen, was die Schmierstoffzufuhr im eingebauten Zustand erleichtert.
Die Ausführung mit der Lagerluftklasse C4 weist eine stark vergrößerte Radialluft gegenüber der Normalluft auf. Dies ist sinnvoll, wenn erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring herrschen oder feste Passungen die Lagerluft beim Aufpressen reduzieren. Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Das vergrößerte Betriebsspiel trägt dazu bei, dass sich das Lager bei thermischer Ausdehnung nicht verspannt.
Dieses Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Gesamtbreite von 46 mm. Die Toleranzen der Abmessungen entsprechen der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz und die Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße.
Die Bezeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft oberhalb der Standardluft und oberhalb der Klasse C3. Das bedeutet, dass die Wälzkörper im unmontierten Zustand mehr radiales Spiel haben. Diese Variante wirkt einem Klemmen entgegen, wenn starke Passungsüberdeckungen oder hohe Betriebstemperaturen zu einer Ausdehnung des Innenrings führen.
Das Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben und wird über die Gehäuseumgebung mit Schmierfett oder Schmieröl versorgt. Zur einfachen Nachschmierung ist der Außenring mit einer Schmiernut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen gelangt frischer Schmierstoff direkt in das Innere der beiden Rollenreihen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem temperaturfesten Stahlblechkäfig, behält das Bauteil auch bei dauerhafter Wärmeentwicklung seine Formstabilität. Achten Sie auf Schmierstoffe, die für diese thermischen Bedingungen freigegeben sind.
Zwei Reihen tonnenförmiger Rollen laufen in einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn des Außenrings. Dadurch kann sich das Rollenpaket mitsamt dem Innenring um die Lagermitte neigen. Fluchtungsfehler, Achsverlagerungen oder dynamische Durchbiegungen der Welle gleicht das Lager im Betrieb aus, ohne dass zusätzliche Kantenspannungen an den Rollen entstehen.
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